Wir setzen heute Abend unsere Reihe zum Thema der Anfänge fort: Schöpfung oder Evolution. Ich weiß, dass einige von euch heute Abend neu bei uns sind, und einige haben ein paar der früheren Botschaften verpasst. Deshalb möchte ich einen kurzen Rückblick geben. Und ich werde versuchen, mich kurz und knapp zu fassen, denn ich habe so viel zu sagen. Ich bin wirklich froh, dass ich heute Abend eine ganze Stunde Zeit dafür habe. Aber zu Beginn möchte ich Folgendes festhalten, weil ich denke, dass dies sozusagen die Prämisse für alles ist, was ich sage: Evolution ist ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn du dir das merkst, wirst du verstehen, dass uns keine andere Wahl bleibt als die Schöpfung. Evolution kann nicht stattfinden.
Und in den letzten Predigten haben wir untersucht, warum das so ist. Wir haben die Unmöglichkeit der Evolution erörtert, insbesondere aus der Sicht der Informationstheorie. Und ich habe aufgezeigt, dass jedes Lebewesen einen DNA-Code hat. Jeder lebende Organismus hat einen genetischen Code, der mit den genauen Informationen programmiert ist, um dieses Lebewesen zu erzeugen, zu erhalten und zu reparieren. Er enthält nicht weniger als die notwendigen Informationen und nicht mehr als die notwendigen Informationen. Jeder Organismus wird durch seine Gene auf das begrenzt, was der Organismus ist. Er kann nicht weniger sein als er ist, und er kann nicht mehr sein als er ist. Es gibt keine genetische Information, die ihn in etwas anderes verwandeln könnte als das, was er ist. Die Bibel spricht von Lebewesen, die sich nach ihrer eigenen Art fortpflanzen können. Und das ist im Grunde genommen das Gleiche. Innerhalb einer Art kann es Variationen geben, aber nicht darüber hinaus.
Die Wissenschaft versuchte, uns weiszumachen, dass die Evolution ein Prozess ist, der Mutation genannt wird. Und dass lebende Organismen die Fähigkeit haben, zu mutieren, was einfach bedeutet, sich zu verändern. Aber du musst Folgendes verstehen: Mutationen verändern nicht die Natur oder die Art eines lebenden Organismus. Mutation macht aus einem Organismus nichts anders, als was es bereits ist. Es ist wichtig zu verstehen, dass Mutationen immer einen Verlust an vorhandener Information mit sich bringen. Es gibt nie einen Informationsgewinn. Mutationen fügen niemals neue genetische Informationen hinzu. Mutationen führen nie auf einen evolutionären Aufwärtsprozess hin. Mutationen sind kein Mechanismus für einen evolutionären Aufwärtsprozess. Dr. Werner Gitt, Direktor und Professor an der Deutschen Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, beantwortete diese Frage: Können in einem lebenden Organismus durch Mutationen neue Informationen entstehen? Dies ist seine Antwort [Zitat]: „Mutationen können nur Veränderungen in bestehenden Informationen bewirken. Es kann keinen Informationszuwachs geben, und im Allgemeinen ist das Ergebnis von Mutationen schädlich. Neue Baupläne für neue Funktionen oder neue Organe können nicht entstehen. Mutationen können nicht die Quelle für neue Informationen sein“, Zitatende.
Ehrliche Wissenschaftler müssen zugeben, dass alles Leben individuell von einem riesigen, intelligenten Verstand entworfen worden sein muss, der alles programmierte. Wenn man sich die Komplexität dieses Vorgangs vor Augen führt, ist es absolut atemberaubend. Denk nur einen Moment lang an das menschliche Gehirn. Das menschliche Gehirn ist komplexer als zum Beispiel eine Boeing 747. Eine Boeing 747 besteht aus sechs Millionen Bauteilen. Kannst du dir eine Boeing 747 vorstellen, die sich selbst aus einem Haufen Metallschrott entwickelt? Das ist absolut lächerlich. Je mehr die Wissenschaft das Leben betrachtet, desto komplexer wird es. Der Körper zum Beispiel besteht aus Billionen von Zellen. In nur einer dieser Zellen, einer von Billionen, ist eine Informationsmenge enthalten, die Schätzungen zufolge mindestens eintausend Bücher mit 500 Seiten füllen würde. Das ist nötig, um nur eine von Billionen Zellen in einem menschlichen Körper zu betreiben. Und die meisten Wissenschaftler sind der Meinung, dass dies die Komplexität sogar noch unterschätzt. Woher stammen all diese Informationen? Oder besser: Von wem stammen diese Informationen?
Die Evolution zur Antwort zu machen, ist lächerlich. Den Zufall zur treibenden Kraft zu machen, ist ebenfalls lächerlich, so lächerlich, dass man sich für eine Einweisung in die Irrenanstalt qualifiziert. Warum vertreten die Wissenschaftler dann weiterhin diese lächerliche Theorie, dass alles durch Zufall und Evolution entstanden sei? Warum tun sie das? Im Endeffekt tun sie es, um Gott zu meiden. Sie tun das, um Gott aus ihrem Leben zu verdrängen. Sie tun das, um sein Gesetz, seine Normen, seinen Willen, sein Wort und sein Urteil über ihr Leben zu umgehen. Die Evolution ist nichts anderes als das, was Henry Morris so treffend bezeichnete als: „Der lange Krieg gegen Gott“.
Die Evolution ist der aktuelle Ausdruck des langen Krieges gegen Gott. Das Alte Testament sagt, dass der Narr in seinem Herzen sprach, es gibt keinen Gott. Das ist töricht. Es ist nicht rational, einen Schöpfer abzulehnen. Es ist nicht rational, den Zufall zum Urheber zu machen. Es ist nicht rational, anzunehmen, dass eine Art von Lebewesen zu einer anderen werden Art mutieren kann. Es ist nicht weise, Gottes Gesetz, Gottes Wort und Gottes Evangelium abzulehnen. Wenn es weder rational noch weise ist, warum tun die Menschen es dennoch? Und die Antwort, dass die Menschen dies tun ist, weil sie die Sünde lieben und die Finsternis, weil ihre Taten böse sind. Sie lieben sich selbst und ihre Sünde. Und sie weigern sich, Gott anzubeten oder sich seinem Wort oder seinem Gesetz zu unterwerfen. Sie wollen die Schrift nicht anerkennen. Nur eine kleine Randbemerkung: die Heilige Schrift zeigt uns, dass alles, was in Gottes Welt ist, in Gottes Wort steht. Alles, was wir über die Schöpfung aus dem Nichts wissen, ist das, was der Schöpfer uns gesagt hat. Und der einzige Ort, an dem er es uns das gesagt hat, ist die Heilige Schrift. Die Evolution ist ein Krieg gegen Gott. Es handelt sich um einen modernen Kampf, einen modernen Angriff in dem langen, langen Krieg, den Satan gegen Gott führt.
1989 schrieb der Wissenschaftler Henry Morris ein ausgezeichnetes Buch mit dem Titel The long war against God (Der lange Krieg gegen Gott). Und in diesem Buch beschreibt er die Auswirkungen der Evolutionstheorie auf die Welt. Er zeigt die unwiderlegbare Tatsache auf, dass der fast universelle Glaube an die Evolution, der jeden Bereich des menschlichen Denkens durchdringt, auch jeden Bereich des menschlichen Lebens beeinflusst hat. Nicht nur unsere Betrachtung der physischen Welt oder der biologischen Wissenschaften sind davon betroffen. Sondern auch die Sozialwissenschaften, die Verhaltenswissenschaften, die Psychologie, die Geisteswissenschaften, die freien Künste, die Philosophie und sogar die Religion. Ich zitiere Henry Morris. Er sagt: „Die Evolutionslüge durchdringt und beherrscht das moderne Denken in allen Bereichen. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass im Wesentlichen das evolutionäre Denken verantwortlich ist für die tödlichen politischen Entwicklungen und den chaotischen moralischen und sozialen Zerfall, die sich überall beschleunigt haben“, Zitat Ende. Er fährt in seinem Buch fort zu zeigen, dass alles, von Völkermord über Unzucht, Homosexualität und Abtreibung bis hin zur Zerstörung der Menschenwürde, weil man nicht anerkennt dass der Mensch im Ebenbild Gottes geschaffen ist, bis hin zu Verbrechen, Drogen und alles andere, Teil des Ergebnisses eines materialistischen, humanistischen Universums ohne Gott ist. Morris zufolge ist die Evolution also nichts anderes als die allgegenwärtige moderne Version des Konflikts der Zeitalter, des langen Krieges gegen Gott.
Die Evolution ist eine leere Philosophie. Sie ist eine eitle Täuschung. Sie ist darauf ausgerichtet, den Schöpfer und seine Herrlichkeit anzugreifen. Sie leugnet seine herrliche Offenbarung in der Heiligen Schrift. Sie leugnet seine Autorität über das Universum des Menschen. Sie leugnet die Würde des Menschen. Sie leugnet das Ebenbild Gottes im Menschen. Sie ist eine raffiniert ausgedachte Fabel. Sie ist religiöse Hurerei. Sie ist die neueste Abscheulichkeit der Erde, die vom Vater der Lüge, Satan, hervorgebracht wurde. Wenn ich es noch deutlicher hätte sagen können, hätte ich es getan. Weißt du, die Welt hat dem Betrüger schon immer geglaubt. Die Welt hat schon immer Satan, dem Vater der Lüge, geglaubt und sich ihm in seinem langen Krieg gegen Gott angeschlossen.
Römer 1, Kapitel 1 erzählt uns die zyklische Geschichte der Völker der Welt und wie sie immer wieder den gleichen Niedergang wiederholen. Ich möchte, dass du dir das ansiehst. Dies ist ein sehr vertrautes Kapitel, aber ich werde mich nicht lange dort aufhalten. Aber ich muss dich daran erinnern, dass in diesem 1. Kapitel des Römerbriefs, ab Vers 18, gezeigt wird, wie sich das Szenario des langen Krieges gegen Gott immer und immer wieder abspielt. Was man hier siehst, ist die Geschichte, die zyklische Geschichte, was in den Nationen der Welt im Laufe der Weltgeschichte geschieht. In Vers 18 heißt es: „Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit ... aufhalten.“ Nun, die Wahrheit ist offensichtlich. Die Wahrheit über einen Schöpfer ist offensichtlich. Die Wahrheit über einen Gott, der eine Person ist, weil wir Personen sind, ist offensichtlich. Die Wahrheit über einen Gott, der moralisch ist, weil wir einen moralischen Sinn und ein moralisches Gewissen haben, ist offensichtlich. Die Wahrheit über einen Gott, der Recht und Unrecht festgelegt hat, ist offensichtlich, denn das ist Teil unseres Lebens. Die Wahrheit, dass es einen Schöpfer gibt, eine erste Ursache für diese gewaltige Wirkung, die sich Universum nennt, liegt auf der Hand. Denn die Vernunft beruht auf Ursache und Wirkung und führt uns letztlich zur ersten Ursache zurück. Aber die Menschen unterdrücken die Wahrheit.
In Vers 19 heißt es: „Was von Gott bekannt ist, ist in ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbar gemacht.“ Das hat Gott getan, indem er ihnen die Vernunft gab, und die Vernunft sagt, dass es ein Ursache-Wirkungs-Muster gibt. Bei jeder Forschungsarbeit geht es um Ursache und Wirkung. Jedes Mal, wenn man ein Prinzip versteht, versteht man es, weil es eine Beziehung zwischen Ursache und Wirkung gibt, eine Abfolge von Dingen, die zu einer Schlussfolgerung führt. Das ist Rationalität. Vernunft ist die Fähigkeit, Dinge miteinander zu verknüpfen, um zu richtigen Schlussfolgerungen zu kommen. Und Gott hat dem Menschen die Vernunft eingepflanzt, so dass er rational zu der Tatsache zurückgehen kann, dass es eine erste Ursache geben muss. Das führt ihn zurück zu Gott.
Und dann heißt es in Römer 2, dass Gott in das Herz des Menschen gegossen ist: Das Gesetz, das moralische Gesetz, wird von Gott in das Herz geschrieben. Und so heißt es in Vers 19, dass das, was über Gott bekannt ist, in ihnen „offenbar ist“, und in Vers 20, dass Gott der Schöpfer der Welt ist. Man kann die Schöpfung der Welt betrachten und erkennt seine unsichtbaren Eigenschaften. Man kann die Schöpfung betrachten und erkennen, dass Gott mächtig ist. Wenn man sich die Schöpfung ansieht, erkennt man, dass Gott unfassbar intelligent ist. Du kannst die Schöpfung betrachten und erkennen, dass der Geist Gottes so gewaltig und unendlich komplex ist, dass er für unser mickriges Gehirn absolut unverständlich ist. Du kannst die Schöpfung betrachten und erkennen, dass Gott Schönheit und Ordnung liebt. Du kannst die Schöpfung betrachten und sehen, dass Gott sehr zart wirken kann, gleichzeitig aber auch eine kraftvolle, fast überwältigende Art hat, die töten und zerstören kann. Man kann so viel über seine Eigenschaften in der Schöpfung feststellen.
Seine Güte zeigt sich im Regen und im Sonnenschein, im Essen, das wir genießen, in der Schönheit der Welt um uns herum, in der Liebe, die er in unser Leben gelegt hat, im Wunder der Romantik, im Segen der Kinder und in der berauschenden Freude am Abenteuer. Du kannst feststellen, dass Gott ein Gott der Schönheit, der Freundlichkeit und der Güte ist. Man kann so viel über seine ewige Macht und sein göttliches Wesen erkennen. In Vers 20 heißt es, dass man so viel wahrnehmen kann, dass man ohne Entschuldigung ist, wenn man Gott nicht darin sieht und ihn nicht als den anerkennt, der er ist. Die Schöpfung soll dich nicht auf ein einzelliges Wesen in einer Ursuppe zurückweisen. Sie soll dich zu Gott zurückführen. Die Schöpfung soll dir alles über die Gedanken Gottes zeigen und nichts über einen imaginären, vom Zufall gesteuerten evolutionären Prozess.
Jede derartige Sichtweise, sowohl die progressive kreationistische Sichtweise, ebenso wie die theistische evolutionistische Sichtweise, ist ein Schlag gegen die Absicht Gottes, in der Schöpfung seine große Macht zu manifestieren. Es ist nicht so, dass Gott ein eindimensionaler Gott ist, wie uns die Evolutionstheoretiker weismachen wollen. Er habe sozusagen alles ins Rollen gebracht und dann habe die Evolution übernommen. Das gibt nicht Gott die Ehre, sondern das gibt die Ehre dem Überleben des Stärkeren. Das entspricht der Sichtweise, die Charles Darwin und seine Freunde erfanden, um Erscheinungen zu erklären, als sie noch nicht wussten, was man heute weiß, und dass dies dem allem widerspricht. Gott wird nicht verherrlicht, wenn wir die Schöpfung der Evolution zuschreiben. Gott wird nicht geehrt, wenn wir die Komplexität des Universums, die Komplexität des kleinsten, allerkleinsten Mikrokosmos in der Schöpfung der Evolution zuschreiben. Gott wird auch nicht geehrt, wenn wir den Makrokosmos der Schöpfung der Evolution zuschreiben. Gott wird geehrt und Gott wird verherrlicht, wenn wir ihm die Anerkennung für all das geben.
Vers 21 weist darauf hin, dass Vernunft und Moral, die in die Struktur des menschlichen Lebens eingewoben sind, uns zu Gott führen. Das ist unvermeidlich. Und so sagt er in Vers 21: „Obgleich sie Gott erkannten“, das bedeutet, dass die Menschen nirgendwo anders hin können als zu Gott, aber was sie typischerweise tun, ist, „sie haben ihn doch nicht als Gott geehrt“. Sie danken ihm nicht für seine Schöpfung, „sondern sind in ihren Gedanken nichtigem Wahn verfallen“. Sie tauschen Gott gegen dumme Spekulationen ein. Und „ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.“ Das Licht geht aus. Und „da sie sich für weise hielten,“ promovieren sie und schreiben Bücher und sind in Wirklichkeit Dummköpfe. Dummköpfe mit einem verworrenen, unmöglichen, unzusammenhängenden, irrationalen Standpunkt. Sie nennen es Weisheit, Gott nennt es Torheit.
Und deshalb heißt es in Vers 23, dass sie buchstäblich „die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes“ stehlen. Sie wenden sich von dem unvergänglichen Gott ab, dem übernatürlichen Gott, dem Gott, der größer ist als seine Schöpfung, der außerhalb seiner Schöpfung steht, und setzen an Gottes Stelle „ein Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht.“ In Vers 25 heißt es, dass sie die Schöpfung anstelle des Schöpfers anbeten. Sie tauschen die Wahrheit Gottes aus und glauben der Lüge. Der Lüge Satans, die den langen Krieg gegen Gott aufrechterhält, und sie beten die Kreatur an und dienen ihr. Genau das tun Evolutionisten. Sie glauben buchstäblich, dass das Geschöpf der Schöpfer ist, nicht wahr? Genau das glauben sie.
Ich werde nie vergessen, wie ein USC-Professor eine Vorlesung darüber hielt, wie aus Schlangen Vögel wurden. Das lief folgendermaßen ab. Ich habe es mit meinen eigenen Ohren gehört. Die ganze Zeit krochen Schlangen auf dem Boden herum und fraßen Käfer. Aber die Käfer wurden schlau, und wenn sie eine Schlange sahen, huschten sie in ein Loch. Und die Schlangen hatten es schwer, an Nahrung zu kommen, weil die Käfer sich von ihnen fernhielten. Da wurde den Schlangen klar, dass sie die Käfer überraschen mussten, und das ging am besten, wenn sie auf Bäume kletterten. So entwickelten die Schlangen die Fähigkeit, auf Bäume zu klettern und sich so an die Äste zu hängen, dass die Käfer sie nicht sehen konnten. Und wenn sie herunterschauten und einen Käfer sahen, eilten sie hinunter und holten sich den Käfer. Aber die Käfer lernten, dass die Schlangen oben warteten. Und so hielten sich die Käfer immer weiter von den Bäumen entfernt. Die Schlangen waren darüber frustriert und dachten schließlich, es wäre gut für ihre Zwecke, wenn sie ihre Knochen aushöhlen, Flügel entwickeln und fliegen könnten. So machten sie es und so kamen wir zu den Vögeln. Dies wird an der University of Southern California gelehrt. Er hat einen Doktor-Titel. Das ist jemand, der behauptet, weise zu sein, und doch ein Narr ist. Also verehren wir die Kreatur und loben die Schlange für ihre Fähigkeit, sich in einen Vogel zu verwandeln, was absolut unmöglich ist. Sie besitzt nicht die genetische Information, um zu fliegen oder ihre Knochen auszuhöhlen, oder um sich Füße oder einen Schnabel wachsen zu lassen.
Aber weißt du, genau das steht im Römerbrief. Sie verwarfen die Weisheit und akzeptierten Dummheit und Torheit, weil ihr törichtes Herz verfinstert war. Weil sie nicht wollten, dass Gott sie mit seinen moralischen Maßstäben bedrängt, wandten sie sich von der einzigen rationalen Erklärung für alles, was es gibt ab, nämlich von Gott. Und so waren ihre Spekulationen leer und nutzlos. Sie fingen an, die Vögel und die Tiere anzubeten, und dienten der Kreatur „anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!“ Und weißt du was? Gott gab sie auf. Er gab sie in jede sexuelle Sünde dahin, der Homosexualität und jeder anderen Art von Sünde, die er in den Versen 28 bis 32 aufzählt. Ab da gab es nur noch eine Richtung und sie stürzten ab in eine Fülle schrecklicher Ungerechtigkeiten. Genau das ist die wahre Geschichte, woher die Evolution kommt. Sie ist Teil des langen Krieges gegen Gott. Und wenn wir Zeit hätten, würde ich dir ausführliche Zitate von Evolutionisten vorlesen, die solche gotteslästerlichen und spöttischen Aussagen über Gott machen. Aber es gibt keinen Grund, sich diese anzuhören.
Denn die Bibel sagt eindeutig und wiederholt, dass Gott der Schöpfer von allem und jedem ist. Ich möchte euch noch etwas zeigen. Ich möchte mir dafür ein wenig Zeit nehmen, weil es so wichtig ist, das zu verstehen. Es steht in 1. Mose 1, Vers 1. Deutlicher und umfassender kann man es nicht sagen: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.“ Das ist sehr klar und unmissverständlich. Johannes 1: „Im Anfang war das Wort [damit ist Christus gemeint] und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott.“ Und nun hör gut zu: „Alles ist durch ihn entstanden, und ohne ihn ist nichts entstanden, was entstanden ist.“ Wie sollte man es sonst ausdrücken? In Johannes 1, Vers 3 gibt es keine Evolution: „Alles ist durch ihn entstanden, und ohne ihn ist nichts entstanden, was entstanden ist.“ Es existiert nichts, was er nicht geschaffen hat.
In Hebräer, Kapitel 11, steht ein bekannter Vers: „Durch Glauben“, das ist der einzige Weg, nicht durch empirische Analyse, sondern „Durch Glauben verstehen wir“. Mit anderen Worten: Du musst der Bibel glauben. „Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch das Wort Gottes bereitet worden sind“. Dass Gott sprach und alles erschaffen wurde. Hör dir das an: „so dass die Dinge, die man sieht, nicht aus Sichtbarem entstanden sind.“ Das ist eine absolute Aussage, die die Evolution völlig außer Acht lässt. Was man in der geschaffenen Welt sieht, wurde nicht aus einem schon bestehenden Material hergestellt. Sondern alles, was man im von Gott geschaffenen Universum sieht, wurde von ihm aus dem Nichts erschaffen. Und genau das steht auch im 1. Buch Mose. Hebräer 11, Vers 3 ist ein großartiger Vers.
Kolosser 1, Vers 16 spricht von Christus, der Gott der Schöpfer ist. Vers 16: „Denn durch ihn sind alle Dinge geschaffen worden“. Ist dir aufgefallen, wie oft die Heilige Schrift das Wort „alle“ wiederholt? „Alle Dinge wurden geschaffen“. Was ist damit gemeint? Nun, „alles im Himmel“ das ist alles, was im Universum existiert. Und „alles auf Erden“ damit meint er alles in unserem kleinen Mikrokosmos, dieser Erde. Alles außerhalb dieser Erde und alles innerhalb dieser Erde; er erschuf alles. Und nun pass gut auf: „das Sichtbare und das Unsichtbare“. Einen Berg kannst du sehen. Er hat ihn gemacht. Den Wind kannst du nicht sehen, aber er hat ihn gemacht. Einen Ozean kannst du sehen. Er hat ihn gemacht. Man kann nicht sehen, wie elektrischer Strom durch die Luft fließt, aber er machte ihn. Das Sichtbare und das Unsichtbare. Das schließt auch die Engelwesen ein, welche Throne, Herrschaften, Mächte und Gewalten genannt werden. Ich wiederhole es noch einmal: Alle Dinge „sind durch ihn und für ihn geschaffen“ worden. Ich meine, das steht absolut außer Frage, außer Frage.
Und wenn du die Bibel durchblätterst, wird diese Wahrheit unablässig bekräftigt. In 5. Mose 4, Vers 32 sagt Mose: „Denn frage doch nach den früheren Tagen, die vor dir gewesen sind, von dem Tag an, als Gott den Menschen auf Erden erschuf.“ Es gab einen Tag, an dem Gott den Menschen auf der Erde schuf. Er ist nicht die letzte Station in einem Milliarden Jahre langen Evolutionsprozess. Es gab einen Tag, und wir wissen, dass es der sechste Tag war, wie 1. Mose berichtet.
Auch in den Psalmen wird Gott als Schöpfer gepriesen. Ich kann euch gar nicht alle Psalmen zeigen, die das tun, aber Psalm 104 ist eine gute Illustration dafür. Psalm 104: „Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, du bist sehr groß; mit Pracht und Majestät bist du bekleidet, du, der sich in Licht hüllt wie in ein Gewand, der den Himmel ausspannt wie eine Zeltbahn.“ Die lächerliche, irrationale Sichtweise der Evolution versucht nur die Frage zu lösen, wie das Leben auf der Erde entstanden ist. Aber wie in aller Welt will man erklären, wie man ein unendliches Universum erhält? Gott spannte es aus. Vers 3: „der sich seine Obergemächer zimmert in den Wassern, der Wolken zu seinem Wagen macht und einherfährt zu den Flügeln des Windes, der seine Engel zu Winden macht, seine Diener zu Feuerflammen.“ Vers 5: „Er hat die Erde auf ihre Grundfesten gegründet, dass sie nicht wankt für immer und ewig. Mit der Flut decktest du sie wie mit einem Kleid.“ Er machte die Ozeane, er machte die Erde. Der Psalm geht immer so weiter. Er ließ die Quellen in den Tälern entspringen, heißt es in Vers 10. Er war es, der die wilden Tiere und die Vögel schuf. Er war derjenige, der das Gras zum Wachsen brachte, Vers 14. Und so geht es weiter bis zu Vers 24: „O Herr, wie sind deine Werke so viele!“
Hier wird nichts einem irrationalen Zufall zugeschrieben. Sondern Vers 24: „O Herr, wie sind deine Werke so viele!“ Hör dir das an: „Du hast sie alle in Weisheit gemacht“, da ist wieder dieses Wort, „alle“. Und je mehr wir wissenschaftlich verstehen, je tiefer wir in die unglaublichen Geheimnisse dieser Schöpfung eindringen, desto weiser wird der Schöpfer. „und die Erde ist erfüllt von deinen Geschöpfen.“ Das bedeutet das Wort in Vers 24: „Die Erde ist erfüllt von deinen Geschöpfen.“ Weiter heißt es: „Da ist das Meer, so groß und weit ausgedehnt; darin wimmelt es ohne Zahl von Tieren klein und groß; da fahren die Schiffe, der Leviathan“, das Seeungeheuer, die großen Wale, und es geht immer so weiter. Vers 31: „Die Herrlichkeit des Herrn wird ewig währen; der Herr wird sich an seinen Werken freuen!“ All das gehört ihm, alles! Er machte das alles, und es wird nie eine andere Erklärung dafür geben.
Psalm 148: „Lobt den Herrn! Lobt den Herrn von den Himmeln her, lobt ihn in der Höhe! Lobt ihn, alle seine Engel; lobt ihn, alle seine Heerscharen! Lobt ihn, Sonne und Mond; lobt ihn, alle leuchtenden Sterne! Lobt ihn, ihr Himmel der Himmel, und ihr Wasser oben am Himmel! Sie sollen loben den Namen des Herrn; denn er gebot, und sie wurden erschaffen.“
In Jesaja 40, Vers 28 spricht der Prophet Jesaja von Gottes schöpferischer Kraft. Das ist so ein großartiger Vers, den solltest du dir unbedingt merken. „Weißt du es denn nicht?“ Das will man einer Welt von Evolutionisten sagen. „Weißt du es denn nicht, hast du es denn nicht gehört? Der ewige Gott, der Herr, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unerschöpflich!“ Sein Verstand ist so viel höher als wir, dass wir uns ihm nicht einmal ansatzweise annähern können. Noch einmal Jesaja Kapitel 42, Vers 5: „So spricht Gott, der Herr.“ Von welchem Gott sprichst du, Jesaja? Von dem Gott, „der die Himmel schuf und ausspannte und die Erde ausbreitete samt ihrem Gewächs, der dem Volk auf ihr Odem gibt und Geist denen, die darauf wandeln: Ich bin der Herr“. Er ist schon immer der Schöpfer von allem.
In Jesaja 45 ist Jesaja immer noch nicht damit fertig, Gott als Schöpfer zu ehren. Vers 5: „Ich bin der Herr und sonst ist keiner; denn außer mir gibt es keinen Gott. Ich habe dich gegürtet, ohne dass du mich kanntest, damit vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang erkannt werde, dass gar keiner ist außer mir. Ich bin der Herr, und sonst ist keiner, der ich das Licht mache und die Finsternis schaffe; der ich Frieden gebe und Unheil schaffe. Ich, der Herr, vollbringe dies alles. Träufelt, ihr Himmel, von oben herab, und ihr Wolken, regnet Gerechtigkeit! Die Erde tue sich auf, und es sprosse Heil hervor, und Gerechtigkeit wachse zugleich! Ich, der Herr, habe es geschaffen.“ Er spricht darüber, was Gott bei der großen und herrlichen Neuschöpfung der Erde im Reich Gottes tun wird. Es ist seine Schöpfung. Er kann damit machen, was er will, wann er will.
Und Vers 9 ist eine Warnung an die Evolutionisten: „Wehe dem, der mit seinem Schöpfer hadert.“ In Vers 12 desselben Kapitels heißt es: „Ich bin es, der die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen hat. Ich habe mit meinen Händen die Himmel ausgespannt und gebiete all ihrem Heer.“ Schau dir Vers 18 an: „Denn so spricht der Herr, der Schöpfer der Himmel - Er ist Gott - ,der die Erde gebildet und bereitet hat - Er hat sie gegründet; nicht als Einöde hat er sie geschaffen, sondern um bewohnt zu sein hat er sie gebildet - : Ich bin der Herr, und sonst ist keiner!“
Der Prophet Maleachi betont dasselbe: Gott ist unser aller Vater. Maleachi 2, Vers 10: „Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott erschaffen?“ Der Mensch ist nicht das Ende einer evolutionären Kette, er ist die direkte Schöpfung Gottes, wie alles andere auch.
In Markus 10, Vers 6 spricht Jesus: „Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau erschaffen.“ Gott schuf den Menschen. Er hat sich nicht einfach so entwickelt. Ich kann euch nicht jede einzelne Schriftstelle nennen, auch wenn es euch so vorkommt, aber ich möchte noch zu Markus 13, Vers 19. Das wird dem noch mehr Nachdruck verleihen. Nur für den Fall, dass du es bis jetzt noch nicht begriffen hast. Dort heißt es: „Denn jene Tage werden eine Drangsal sein, wie es keine gegeben hat von Anfang der Schöpfung, die Gott erschuf, bis jetzt“. Immer und immer wieder wird in der Schrift diese Betonung gemacht: Die „Schöpfung, die Gott erschuf“. Wir sahen das bei den alttestamentlichen Propheten und wir sahen es hier im Markusevangelium. Und in den Briefen steht dasselbe. So heißt es in Epheser 3, Vers 9: „Gott..., der alles erschaffen hat.“ „Gott, der alles erschaffen hat.“ Der Apostel Petrus betont dasselbe wie Paulus. So z. B. in 1. Petrus 4, Vers 19: „Daher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden, ihre Seelen ihm als dem treuen Schöpfer anvertrauen.“ Gott ist unser treuer Schöpfer.
Und dann möchte ich mit euch noch zur Offenbarung gehen, denn dort wird das alles zusammengefasst. Wir wollen in Offenbarung, Kapitel 4 in den Himmel gehen und sehen, was der Himmel über die Evolution denkt. Vers 11: „Würdig bist du, o Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht“. Warum? „Denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen!“ In Kapitel 5 wird dieselbe Gewichtung gemacht: Gott, der große und souveräne Gott, ist der Schöpfer. Sein ist die Herrlichkeit, sein ist die Macht, sein ist die Herrschaft. Er ist derjenige, der mit seinem Blut Menschen „aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen“ für Gott erkauft hat. Und der ganze Himmel beginnt, Gott zu loben. „Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm, gebührt das Lob und die Ehre und der Ruhm und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!“ Und schließlich heißt es in Vers 13: „Jedes geschaffene Ding“. Und das ist wirklich alles, was es gibt. Es gibt keine entwickelten Dinge, es gibt nur geschaffene Dinge, bzw. Geschöpfe. Dort steht nicht „alle geschaffenen Dinge und alle mutierten Dinge“. Sondern: „Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde ist, und was auf dem Meer ist“ und überall. Dies ist die Erlösung des gesamten geschaffenen Universums.
Gehen wir noch zu Offenbarung, Kapitel 10. Das ist ein fabelhaftes Kapitel. Ein starker Engel kommt aus dem Himmel herab. Aber dieser große, und starke Engel, der herabkommt, hält ein kleines Buch in der Hand, welches das Buch darstellt, in dem das Gericht Gottes beschrieben wird. Und der Engel, den Johannes in Vers 5 „auf dem Meer und auf der Erde stehen sah“, weist darauf hin, dass das Gericht Gottes auf das Meer und auf das Land fallen wird, wie es in der Offenbarung beschrieben wird. Und der Engel schwört bei Gott. Er bezeichnet Gott als den „der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit“. Und dann fährt er mit diese Aussage fort und beschreibt Gott: „Der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darauf ist, und das Meer und was darin ist.“ Das ist völlig unmissverständlich.
Zum Abschluss unserer Reise durch die Heilige Schrift kommt noch Offenbarung 14. Weißt du, wenn die Zeit der Trübsal kommt und furchtbar schreckliche Gerichte vom Thron Gottes kommen werden, kann man zusehen, wie die Kriegsmaschinerie angeleiert wird. In Offenbarung 4 und 5 wird die Kriegsmaschinerie im Himmel angekurbelt. Ähnliche Formulierungen finden wir in Hesekiel, Kapitel 1. So wie Gottes Kriegsmaschinerie in der Vergangenheit in Bewegung war, wird sie auch in der Zukunft in Gang gesetzt werden, um das Gericht zu bringen. Aber gleichzeitig wird während der Zeit, also in den sieben Jahren, in denen Gott das Gericht ausgießt und besonders in den letzten dreieinhalb Jahren, das Evangelium gepredigt werden. Es wird von zwei Zeugen gepredigt werden, die in Kapitel 11 erwähnt werden. Es wird auch von den 144 000 Juden gepredigt werden, die in Kapitel 7 erwähnt werden, und auch später noch.
Aber in Offenbarung 14 wird noch ein anderer großer Prediger genannt, in Vers 6: „Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen“. Du hast solche Botschaften vielleicht schon einmal bei einem Fußballspiel gesehen, wenn ein kleines Flugzeug über dich hinwegflog und ein Banner hinter sich herzog. Du hast solche Botschaften vielleicht als Werbung an dem Rumpf eines Flugzeugs angebracht gesehen. Nun, ungefähr so kannst du es dir vorstellen, aber nicht ganz. Hier ist ein fliegender Engel inmitten des Himmels und er hat „ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk.“ Das ist eine ziemlich aufregende Sache. Wenn du das Evangelium kennenlernen willst, schau einfach nach oben. Und das, was der Engel verkündet, ist das ewige Evangelium. Es ist die gleiche Botschaft, die schon immer gepredigt wurde. Sie hat sich nie geändert. Der Engel sagt: “Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre.“ Ihr Lieben, das ist die Botschaft. „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, —wen?— den der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat“, den Schöpfer, den Schöpfer. Die gute Botschaft ist: Fürchtet Gott und betet ihn an. Das ist die gute Nachricht der Erlösung, dass Gott verehrt und angebetet werden kann, dass Gott verherrlicht werden kann. Der Sünder kann kommen und durch die Vergebung der Sünden in die Lage versetzt werden, Gott kennenzulernen, Gott anzubeten und Gott zu verherrlichen. Der Engel wird das uralte Evangelium verkünden, und das uralte Evangelium ist folgendes: Der Schöpfer ist unser Erlöser geworden. Der Schöpfer ist unser Erlöser geworden.
Derselbe Gott, der erschaffen hat, wird am Ende in Erwartung seiner Neuschöpfung Gericht halten. Die Heilige Schrift bleibt unverändert bei ihrer Feststellung, dass der Schöpfer der Erlöser ist, und dass der Erlöser kein anderer ist als der Schöpfer, der alles geschaffen hat. Ich kann Nehemia einfach nicht auslassen, weil dort alles zusammengefasst wird. In Nehemia, Kapitel 9, Vers 5, versammeln sich alle Leviten und sagen: „Steht auf, lobt den Herrn, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und man lobe den Namen deiner Herrlichkeit, der über alle Danksagung und alles Lob erhaben ist!“ Hör genau hin und nun kommt ihr Lob. „Du bist der Herr, du allein! Du hast den Himmel gemacht, aller Himmel Himmel samt ihrem ganzen Heer, die Erde und alles, was auf ihr ist, die Meere und alles, was in ihnen ist. Du erhältst alles am Leben, und das Heer des Himmels betet dich an. Du, Herr, du bist Gott.“ So wird Gott immer, und immer wieder in der Heiligen Schrift bezeichnet. Gott wird die volle Anerkennung und die volle Ehre für die Schöpfung zuteil. Wie hatte er es gemacht? Psalm 33: „Die Himmel sind durch das Wort des Herrn gemacht, und ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes.“ Vers 9, „Denn er sprach und es geschah; er gebot, und es stand da“, Psalm 33,9.
Es gibt in der Apostelgeschichte zwei große Abschnitte, wo Paulus dies überdeutlich macht. In Apostelgeschichte 14, Vers 15 predigen Paulus und Barnabas in der heidnischen Umgebung von Lystra, wo die Menschen die typischen Götter der Zeit anbeteten. Und sie sagen zum Volk: „Auch wir sind Menschen, von gleicher Art wie ihr, und verkündigen euch das Evangelium, dass ihr euch von diesen nichtigen Götzen bekehren sollt zu dem lebendigen Gott.“ Zu welchem Gott? Dem „Gott, der den Himmel und die Erde gemacht hat, das Meer und alles, was darin ist!“
In Apostelgeschichte 17 trifft Paulus auf dem Areopag auf die Philosophen. Sie hatten einen Altar für den unbekannten Gott errichtet, nur für den Fall, dass sie in ihrem Pantheon der Götter einen Gott vergessen hatten. Also sagte Paulus zu ihnen: Lasst mich euch von dem Gott erzählen, den ihr nicht kennt. Vers 24: Er ist „der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist“. Genau das ist er. Er ist „der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist“. Es ist nicht so, als ob diese Aussage unklar oder schwer zu verstehen wäre, oder? Jedes Mal, wenn man auf diese Abschnitte stößt, sind sie umfassend und schließen jeglichen evolutionären Prozess aus. Gott erschuf alles, und alles was existiert, erschuf Gott. In der Heiligen Schrift wird Gott immer wieder als der Schöpfer bezeichnet.
Nun, mit all dem im Hinterkopf wollen wir nun zu 1. Mose 1, Vers 1 zurückkehren. Zu dieser einfachen Aussage: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“. Entweder du glaubt das oder nicht. In Anbetracht dieser Vielzahl von Aussagen, die ich gerade vorgelesen habe, gibt es viele weitere Dinge in der Bibel, die du ebenfalls nicht glauben kannst, wenn du dies hier nicht glaubst.
Weißt du, ich habe wirklich genug davon, zu hören, wie Kritiker die Bibel angreifen. Als ich gestern Abend nach Hause flog, las ich in der US News and World Report einen absolut lächerlichen Artikel über den Apostel Paulus. Der Schreiber verdrehte das Wort Gottes völlig und stellte Gott falsch dar. Der Artikel war das törichte Geschwätz von gottlosen Menschen, die Christus verleugnen. Das Gleiche machen sie mit einigen Teilen des 1. Buchs Mose, und dabei geben sie sich alle als Religionswissenschaftler aus. „Es wird allgemein angenommen, dass der Schöpfungsbericht in 1. Mose nicht als wörtliche Geschichte zu verstehen ist, sondern als eine Art hebräische Poesie, die allegorisch zu verstehen ist.“ Nun, wenn das stimmt, dann muss man all diese anderen Abschnitte ebenfalls allegorisieren. Aber das ist der wissenschaftliche Ansatz: „Nun, wir nehmen nicht an, dass es sich hier um tatsächlich geschehene Geschichte handelt, dass Gott tatsächlich in sechs Tagen geschaffen hat. Sondern das ist hebräische Poesie“.
Douglas Kelly hat ein absolut hervorragendes Buch mit dem Titel Creation and Change (Schöpfung und Wandel) geschrieben. In dieser Predigtreihe werde ich ihm immer wieder zu Dank verpflichtet sein. Er sagt: „Viele Bibelausleger haben versucht, den offensichtlichen Konflikt zwischen einer geradlinigen Lesung des Textes in 1. Mose und den gegensätzlichen, naturalistischen Ursprungstheorien zu vermeiden. Sie taten dies, indem sie behaupteten, dass die Kapitel 1 bis 11 in 1. Mose und insbesondere die ersten drei Kapitel, eher poetische Schriften als chronologische Geschichte sei. Diese Haltung ist erstaunlich oft bei den Menschen anzutreffen, die im Allgemeinen eine hohe Meinung von der Autorität der Schrift haben.“ Das ist ziemlich erstaunlich.
Edward J. Young, der große Gelehrte des Westminster Seminary in Philadelphia, ist eine Legende. Er ist ein Meister der Hebräischen Sprache und verwandten Sprachen. Ich habe mir als Student an vielen seiner Schriften die Zähne ausgebissen. Er antwortet auf diese Behauptungen, dass 1. Mose 1 bis 3 als Poesie anstatt als historische Geschichte anzusehen sei. Edward Young ging dieser Frage auf den Grund in seiner Schrift mit dem Titel Is Genesis Poetry or Myth? (Ist 1. Mose Poesie oder Mythos?). Und er sagte folgendes: „Um den reinen Tatsachenaussagen von 1. Mose zu entgehen, behaupten einige Evangelikale, dass die frühen Kapitel von 1. Mose Poesie oder Mythos seien, womit sie meinen, dass sie nicht als tatsächliche Berichte zu verstehen sind und dass das Annehmen einer solchen Sichtweise alle Schwierigkeiten beseitigen würde. Die Annahme einer solchen Sichtweise, so sagen sie, beseitigt alle Probleme mit der modernen Wissenschaft.“ Dann sagt Young: „Das erste Buch Mose ist keine Poesie. In der Bibel gibt es poetische Schöpfungsberichte, wie zum Beispiel Psalm 104 oder bestimmte Kapitel aus Hiob, die sich völlig von 1. Mose 1 unterscheiden. Die hebräische Poesie hat bestimmte Merkmale, die im ersten Kapitel von 1. Mose nicht zu finden sind. Die Behauptung, 1. Mose 1 sei Poesie, ist also überhaupt keine Lösung. Derjenige, der sagt: „Ich glaube, dass das 1. Buch Mose behauptet, ein historischer Bericht zu sein, aber ich glaube nicht an diesen Bericht“, ist ein weitaus besserer Ausleger der Bibel als derjenige, der sagt: „Ich glaube, dass 1. Mose zutiefst wahr ist, aber es ist Poesie'“, Zitatende.
Also, erzähle uns bitte keinen Unsinn über Poesie, sondern sag einfach, dass du nicht daran glauben willst. Das ist der bessere Ansatz. 1. Mose 1 ist nicht nach den Regeln der hebräischen Poesie geschrieben. Im Alten Testament gibt es viele Stellen, die das sind. Hier ist das nicht der Fall. Es gibt nicht diese typischen, traditionellen Formen von Parallelismus, die in der hebräischen Poesie vorkommen. Und Douglas Kelly sagt: „Keine noch so große exegetische Anstrengung kann in den Büchern des Neuen Testamensts auch nur die geringste Spur einer poetischen Sichtweise in Bezug auf 1. Mose 1 bis 11 finden. Wenn es sich um Poesie handelte, würden wir erwarten, dass die Verfasser des Neuen Testaments davon ausgehen, dass es sich um Poesie handelt, und dass sie es als Poesie behandeln. Aber wenn man die Autoren des Neuen Testaments liest, die 1. Mose zitieren und kommentieren, ist es offensichtlich, dass sie sie als Geschichte betrachten.“
Henry Morris fasst den neutestamentlichen Gebrauch des Alten Testaments folgendermaßen zusammen. Er sagt: „Das Neue Testament ist, wenn überhaupt, noch stärker vom 1. Buch Mose abhängig als das Alte Testament. Es gibt in 1. Mose mindestens 165 Stellen, die entweder direkt zitiert werden oder auf die im Neuen Testament eindeutig Bezug genommen wird. Auf viele von ihnen wird mehr als einmal angespielt, so dass es im Neuen Testament mindestens 200 Zitate oder Verweise auf das erste Buch Mose gibt. Es ist bezeichnend, dass der Teil von 1. Mose, der Gegenstand der größten Angriffe von Skeptikern und Ungläubigen war, nämlich die ersten elf Kapitel, auch der Teil ist, der den größten Einfluss auf das Neue Testament hatte. Im Neuen Testament gibt es über 100 Zitate oder direkte Verweise auf 1. Mose 1 bis 11. Außerdem wird auf jedes dieser elf Kapitel irgendwo im Neuen Testament angespielt. Und jeder der Autoren des Neuen Testaments bezieht sich irgendwo in seinen Schriften auf 1. Mose 1 bis 11 [jeder Autor des Neuen Testaments]. Bei mindestens sechs verschiedenen Gelegenheiten hat Jesus Christus selbst aus einem dieser elf Kapitel zitiert oder sich auf etwas oder jemanden darin bezogen [sechs verschiedene Male]. Das schließt spezifische Hinweise auf jedes der ersten sieben Kapitel ein. Außerdem gibt es in keinem der vielen Fälle, in denen das Alte oder Neue Testament auf 1. Mose Bezug nimmt, den geringsten Hinweis darauf, dass die Verfasser die Ereignisse oder Personen als Mythen oder Allegorien betrachteten. Im Gegenteil, sie alle betrachteten das 1. Buch Mose als absolut historisch, wahr und verbindlich“, Zitatende. Danke, Henry, das ist gut.
Walter Brown listet 71 neutestamentliche Verweise auf die ersten Kapiteln von 1. Mose auf und kommt zu folgender Schlussfolgerung: „Jeder Autor des Neuen Testaments bezieht sich auf die ersten Kapitel des 1. Buches Mose, jeder einzelne. Jesus Christus bezog sich auf jedes der ersten sieben Kapitel von 1. Mose. Alle Bücher des Neuen Testaments außer Galater, Philipper, 1. und 2. Thessalonicher, 2. Timotheus, Titus, Philemon, 2. und 3. Johannes beziehen sich auf 1. Mose 1 bis 11. Jedes Kapitel von 1. Mose 1 bis 11 wird irgendwo im Neuen Testament ausdrücklich erwähnt, mit Ausnahme von Kapitel 8. Alle Autoren des Neuen Testaments sahen diese ersten elf Kapitel als historisch zuverlässig an.“
Wenn du nun kurz zum 1. Buch Mose zurückgehst, wird die Tatsache, dass es sich bei den ersten Kapitel um historische Geschichte handelt, durch die Gliederung von 1. Mose weiter untermauert, und damit möchte ich schließen. Ich habe das Beste eigentlich noch vor mir. Aber wenn man das 1. Buch Mose nur kurz umreißt, hat man: in Kapitel 1 bis 11 die Urgeschichte; in Kapitel 12 bis 50 die Geschichte der Patriarchen, das wären Abraham, Isaak bis zu Jakob und Joseph. Man hat eine Urgeschichte: Schöpfung, Sündenfall, Sintflut, Zerstreuung. Man hat eine Geschichte der Patriarchen: Abraham, Isaak, Jakob, Joseph. Es ist sehr gut aufgeteilt. Niemand wird abstreiten, dass Kapitel 12 bis 50 Geschichte sei. Warum diskutieren man aber darüber, ob Kapitel 1 bis 11 Geschichte sei? Sie wollen nicht wirklich behaupten, dass die Sintflut keine Geschichte sei, denn es gibt so viele Beweise dafür. Sie wollen nicht unbedingt behaupten, dass die Zerstreuung, der Turmbau zu Babel, die Völker und die Sprache keine Geschichte sei, denn es muss eine Erklärung für die Vielfalt an Sprachen und Nationen geben.
Das, worüber sie wirklich streiten wollen, hat mit den ersten drei Kapiteln des 1. Buch Mose zu tun, und das, worüber sie am meisten streiten wollen, ist die Schöpfung. Sie glauben, dass die Wissenschaft ihren Standpunkt verteidigen kann und die Bibel sei als Mythos entlarvt. Aber 1. Mose ist Geschichte: Und zwar die Urgeschichte in Kapitel 1 bis 11; und die Geschichte der Patriarchen von Kapitel 12 bis 50. Dies ist ein Schnelldurchgang, von 1. Mose. Schau dir Kapitel 5 an. Das Wort Generation ist Genealogie; es handelt um Geschichte, es geht um Geschichte. Kapitel 5, Vers 1: „Dies ist das Buch des Stammbaums [oder Geschlechtsfolge] von Adam“. Kapitel 6, Vers 9: „Dies sind die Aufzeichnungen des Stammbaums von Noah.“ Kapitel 10, Vers 1: „Dies sind die Aufzeichnungen des Stammbaums von Sem, Ham und Japheth.“ Kapitel 11, Vers 10: „Dies sind die Aufzeichnungen über die Geschlechtsfolge Sems“. Vers 27: „Dies sind die Aufzeichnungen über die Geschlechtsfolge Terachs“. Kapitel 25, Vers 12, ja, „Dies sind die Aufzeichnungen über die Geschlechtsfolge von Ismael“. Vers 19: „Dies sind die Aufzeichnungen über die Geschlechtsfolge Isaaks“. Und so weiter, Kapitel 36: „Dies sind die Aufzeichnungen der Geschlechtsfolge [oder Genealogien] von Esau“. Vers 9: „Dies sind die Aufzeichnungen über die Geschlechtsfolge Esaus“, wieder ein Hinweis. Kapitel 37, Vers 2: „Dies sind die Aufzeichnungen der Geschlechtsfolge Jakobs“.
Man kann das gesamte Buch in historische Aufzeichnungen unterteilen. Weil das erste Buche Mose nämlich genau das ist. Wenn man rückwärts geht, kommt man von der Geschichte Josephs zu Jakob zu Esau zu Isaak zu Ismael zu Abraham zu Terach zu Sem, Ham, Japheth, Noah, Adam, Gott. So verläuft der rote Faden. Es ist Geschichte. Es ist lächerlich, den Teil der Geschichte, der mit Gott zu tun hat, zum Mythos zu machen, obwohl es so viele eindeutige Aussagen gibt, dass es sich um Geschichte handelt. Nun, das reicht für heute. Beim nächsten Mal gibt es mehr. Dann werde ich zu Vers 1 kommen. Lasst uns gemeinsam beten.
Herr wir bitten dich, dass du unseren Glauben in dich und deine Größe durch diese Dinge stärkst, und unser Vertrauen und unsere Zuversicht. Wir preisen dich, dass du der Schöpfer und Erlöser bist. Das bist du. Und als solcher willst du anerkannt, angebetet und verherrlicht werden. Wir preisen dich für deine Schöpfung und deine Erlösung.
Amen.
ENDE
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