Heute Morgen beschäftigen wir uns mit 1. Thessalonicher 5,18. Dort schreibt Paulus: „Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“ Diese Aussage ist klar und direkt: „Seid in allem dankbar.“ Es gibt keine Ausnahme und keine Entschuldigung. Es gibt keine Ausnahme, es gibt nichts, auf das diese Aufforderung —seid in allem dankbar— nicht zutrifft. Dieser kurze Satz, en panti, bedeutet im Griechischen „in Bezug auf alles, was geschieht“. Paulus sagt also: Seid dankbar in Bezug auf alles im Leben, was auch immer es sein mag.
Das schließt natürlich die persönliche Sünde aus, für die man nicht dankbar sein soll. Aber davon abgesehen ist es egal, um welches Los, welche Umstände, welchen Kampf, welche Veränderung, welche Prüfung oder welche Bewährungsprobe es geht: Wir sollen dankbar sein und danksagen. In jeder Situation sollen wir einen Grund finden, Gott zu danken. Das meint keinen Wischi-Waschi-Dank, der in den Weltraum geschickt wird, sondern es meint konkreten Dank, der direkt an Gott gerichtet ist.
Wir dürfen nicht vergessen, dass Dankbarkeit der Kern des christlichen Lebens und der christlichen Haltung ist. Im Gegensatz dazu ist der Kern eines nicht wiedergeborenen Herzens die Undankbarkeit. Darum beschreibt der Apostel Paulus in Römer 1 die Gottlosen mit sehr deutlichen Worten. In Vers 21 sagt er: „Sie erkannten Gott“. Durch das Gewissen und die Schöpfung war Gott für sie sichtbar und erfahrbar geworden. Aber obwohl sie Gott durch die Schöpfung und das Gewissen erkannten, „haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt.“
Dies ist die Anklage gegen den nicht wiedergeborenen Menschen. Dies ist die Anklage gegen den Nicht-Christen. Der Ungläubige weigert sich, das Grundlegende zu tun, nämlich Gott für alles zu danken: Gott, der alles erschaffen hat; Gott, der ihm Leben und Atem gibt; Gott, in dem er lebt und webt und ist; Gott, der sich ihm im Gewissen offenbarte und ihm damit einen Maßstab für Recht und Unrecht gab; Gott, der alles Gute und Vollkommene schenkt. Dieser Gott ist der einzige, dem aller Dank gebührt.
Es ist das Los und das Wesen des nicht wiedergeborenen, des unerlösten Menschen, dass er Gott nicht danken will. Er mag zwar Aussagen wie „Gott sei Dank“ nachplappern oder ein scheinbar religiöses Dankgebet an einen Gott richten, den er nicht kennt. Aber das gilt nicht als echter Dank. Dass die unerlösten Menschen dieser Welt so undankbar sind, hat verschiedene Hintergründe. Um das besser zu verstehen, schauen wir uns nun einige Kategorien an.
Zunächst einmal gibt es Menschen, die meinen, dass alles nur durch glückliche Zufälle geschieht. Sie halten alles für ein zufälliges Zusammentreffen von Ereignissen, auf die sie keinen Einfluss haben. Es passiert einfach so. Und wenn es nicht so läuft, wie sie wollen, reagieren sie mürrisch, wütend und feindselig. Sie beschweren sich, und das Leben wird bitter und mühevoll. Solche Menschen versuchen, die Glücksfaktoren des Lebens zu beeinflussen, aber es will ihnen einfach nicht gelingen. Darum empfinden sie keinerlei Dankbarkeit. Wem sollten sie auch danken? Einem glücklichen Zufall kann man nicht danken, denn der Zufall hat noch nicht einmal die Kontrolle über sich selbst. Deshalb haben solche Menschen keine Dankbarkeit in ihrem Herzen. Das wenige Gute, das ihnen widerfährt, schreiben sie glücklichen Zufällen zu. Und der ganze Rest gefällt ihnen nicht.
Und dann gibt es in der Welt noch die Fatalisten. Sie glauben nicht unbedingt, dass glückliche Zufälle das Sagen haben, sondern dass es irgendwo eine unaufhaltsame Macht gibt. In ihrem verirrten Denken nehmen sie an, dass irgendetwas höheres bestimmt was ihnen geschehen soll, vielleicht die Sterne oder irgend etwas anderes. Diese Menschen glauben, dass zwangsläufig alles einem bestimmten Pfad folgt. Darum akzeptieren sie fatalistisch und widerwillig das, was völlig unvermeidlich und unveränderlich ist. So und so wird es sein. Es ist Schicksal, also braucht man auch nicht damit zu hadern. Und wem soll man für das danken, was auch immer an Gutem dabei herauskommt? Da gibt es niemanden, dem man danken müsste. Denn alles kommt von einer namenlosen Kraft, einer nicht identifizierbaren Bewegung ohne Persönlichkeit. Deshalb muss man auch niemandem für irgendetwas danken, sei es für Gutes oder Schlechtes.
Und dann gibt es noch eine dritte Kategorie von Menschen, die glauben, dass sie ihr Leben irgendwie kontrollieren können. Und das sind die Menschen, die versuchen immer positiv zu denkend. Diese Menschen waren in der Regel erfolgreich und können sich das zunächst nicht erklären. Letztendlich führen sie ihren Erfolg dann auf ihre eigenen Fähigkeiten zurück und sind davon überzeugt, dass sie alles Gute selbst bewirkten, das ihnen widerfuhr. Sie hatten es sich geträumt, ausgedacht, geplant, eingefädelt und in die Tat umgesetzt. Darum gebührt die ganze Anerkennung ihnen und nicht Gott. Denn was hatte der schon damit zu tun?
Die Welt ist voll mit solchen undankbaren Menschen. Manche sind undankbar, weil alles nur eine Frage des Glücks ist. Und wem sollte man dafür danken? Manche sind undankbar, weil für sie alles Schicksal ist und eigentlich niemand da ist, dem man danken könnte. Manche sind Gott gegenüber undankbar, weil man eigentlich ihnen selbst für das Gute danken müsste, wenn es denn überhaupt welches gibt. Und weil sie ja schließlich selber alles bewirkten, bekommt Gott keine Anerkennung. Ab und zu wird Gott mal ein Knochen in Form einer symbolischen religiösen Äußerung zugeworfen. Aber selbst das lässt ein falsches und heuchlerisches Herz erkennen und ist somit eher Gotteslästerung.
Und so sind alle, die Gott nicht danken, ihrem Wesen nach, nicht wiedergeboren. Sicherlich gibt es noch andere Kategorien als die drei, die ich euch vorgestellt habe. Dennoch trifft auf alle dasselbe zu: Sie danken Gott nicht. Wenn jedoch ein Mensch Christ wird, ist es typisch für diesen jungen Gläubigen, Gott für alles zu danken. Er hat plötzlich ein neues Herz, eine neue Seele und ein neues Innenleben. Sein gesamter innerer Mensch hat sich verändert. Und Teil dieser neuen Natur ist ein dankendes Herz. Ein Herz das voller Dankbarkeit zu Gott ruft. Es ist schwer, jemanden zu finden, der dankbarer ist als ein brandneuer Christ. Das Danken ist die Frucht des Geistes, der aus Gnade in uns wirkt und wird zu einem wesentlichen Bestandteil unseres neuen Lebens.
Aber ist es nicht interessant, dass selbst Christen undankbar werden können? Für einen nicht wiedergeborenen Menschen ist es normal, undankbar zu sein. Aber für einen Christen ist es nicht normal, undankbar zu sein. Denn das steht im Widerspruch zu seinem neuen Leben, seinem neuen Wesen, seiner neuen Persönlichkeit, seinem neuen Ich, sowie seinem neuen Selbst. Und weil wir in die Sünde der Undankbarkeit verfallen können, ruft uns das Neue Testament immer wieder zur Dankbarkeit auf. Mir fehlt die Zeit, alle Texte des Neuen Testaments durchzugehen, die uns eindringlich ermahnen, dankbar zu sein. Ich möchte nur einige nennen und hoffe, dass sie ein wenig zu einer Theologie der Dankbarkeit beitragen, die euch ermutigen kann.
Das übergreifende Prinzip, das alles zusammenhält, ist Römer 8,28: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“ Das umfasst tatsächlich alle Bereiche des Lebens. Gott wirkt, damit uns alles zum Besten dient. Somit fällt alles, was auch immer geschieht, in den Rahmen von Römer 8,28. Vielleicht ist die Sache an sich nicht gut, aber Gott wird etwas Schlechtes in etwas Gutes verwandeln, zu unserem Wohl und unserer ewigen Herrlichkeit. Du kannst in dem Glauben ruhen, dass Gott am Werk ist und alle Möglichkeiten des Lebens souverän steuert. Gott verbindet jedes einzelne Element so miteinander, damit alles zu einem souverän bestimmten Ziel führt, das deinem Wohl und deiner Herrlichkeit dient. Wenn du davon überzeugt bist und das glaubst, dann kannst du alles bewältigen. Dann kannst du dankbar sein, weil du weißt, dass alle Umstände Teil des großen Plans sind.
Ich kann dankbar sein für die Schmerzen bei einer OP, wenn ich weiß, dass ich dadurch geheilt werde. Ich kann dankbar sein für die Schwierigkeiten bei der Predigtvorbereitung, wenn ich weiß, dass das Ergebnis dieser Vorbereitung Leben verändern wird. Ich kann dankbar sein für die Schmerzen, die ich meinem Körper beim Sport zufüge, wenn ich weiß, dass ich durch das Training letzten Endes gesünder werde. Viele Dinge in meinem Leben erfordern diese Art des Denkens. Aber solange ich das Endergebnis im Blick habe, kann ich dankbar sein. Das trifft selbst auf einen an sich unerfreulichen Prozess zu. Gott wirkt alles in unserem Leben zusammen, zu unserem höchsten Wohl und zu unserer Herrlichkeit. Und wenn wir auf das Endergebnis schauen, dann können wir in allem dankbar sein.
Aber ist es nicht interessant, dass wir es aus irgendeinem Grund trotzdem nicht schaffen, dankbar zu sein? Die Urgemeinde zeichnete sich noch durch Danksagung aus. Ich muss oft an 1. Korinther 14 denken, weil dort so viel über die Zungenrede gesagt wird. Aber sehr oft gehen in diesem Abschnitt schöne, kleine Schätze der Wahrheit verloren, weil wir sie übersehen. Einen solchen Schatz birgt zum Beispiel 1. Korinther 14,16. Dort berichtet der Apostel Paulus, dass die Gemeinde in Korinth in ekstatischen Sprachen redete, welche die echten Sprachen pervertierten. Daher sagt er in Vers 16: „Sonst, wenn du mit dem Geist den Lobpreis sprichst, wie soll der, welcher die Stelle des Unkundigen einnimmt, das Amen sprechen zu deiner Danksagung, da er nicht weiß, was du sagst? Du magst wohl schön danksagen, aber der andere wird nicht erbaut.“ Wenn du eine Sprache sprichst, die niemand versteht, wie soll dann jemand wissen, dass du dankst?
Dieser Abschnitt vermittelt ganz nebenbei also folgende kleine Erkenntnis: Wenn die Urgemeinde sich versammelte, tat sie das, um dankzusagen. Das war ein fester Bestandteil ihrer Gottesdienste. Jemand hatte einen Psalm, ein anderer ein Gebet, ein anderer ein Wort vom Herrn. Und viele Leute hatten die Gelegenheit zu danken. Wenn ihr also manchmal in kleineren Gruppen mit Gläubigen Gemeinschaft habt, ist es gut, eine Zeit des Dankens zu ermöglichen. Das zeichnete die Urgemeinde aus. Und es weckte in den Herzen der Gläubigen das Bedürfnis, bei ihren Zusammenkünften dankbar zu sein.
Wir leben heute wahrscheinlich im undankbarsten Zeitalter, das es je gab. Die Kultur hat einen sehr großen Einfluss. Sie umgibt uns und dringt ganz schleichend auch in unsere Gemeinden ein. Das macht es uns sehr schwer, darüber zu stehen. Da gibt es auf der einen Seite Menschen, die mehr haben als jemals zuvor. Aber diese Menschen wissen auch, dass sie noch mehr haben könnten und egal, was sie haben, ist das nicht alles, was sie haben könnten. Darum haben sie nicht alles, was sie wollen, und das erzeugt in ihnen eine schreckliche Undankbarkeit. Darum muss dem Volk Gottes die neutestamentliche Aufforderung, dankbar zu sein, immer wieder in Erinnerung gerufen werden. Sonst stehen wir in der Gefahr, in die Verhaltensmuster der ungläubigen Menschen um uns herum zu verfallen.
In 2. Korinther 4,15 heißt es: „Denn es geschieht alles um euretwillen, damit die zunehmende Gnade durch die Vielen den Dank überfließen lasse zur Ehre Gottes.“ Paulus meint damit Folgendes: Wenn Menschen die Gnade Gottes in der Erlösung empfangen, dann wird dies zu überströmender Danksagung führen. Das sollte normal sein und uns auszeichnen. Es sollte das Lebensmuster eines jeden Christen sein, Gott unaufhörlich zu danken. In 2. Korinther 9,11 sagt Paulus einfach: „Wenn ihr in allem reich geworden seid, bewirkt das Gott gegenüber Dank.“ Gott gab dir nicht nur das Heil, sondern er gießt alles aus. Er gab dir Brot zur Nahrung und wird dir Samen zur Aussaat geben und die Ernte deiner Gerechtigkeit vermehren. Darum sollte all das, was er in deinem Leben tut, unendliche Dankbarkeit bewirken.
In Epheser 5,3 sagt der Apostel Paulus in Bezug auf Taten oder Handlungen: „Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht soll nicht einmal bei euch erwähnt werden“. In Vers 4 heißt es dann in Bezug auf die Sprache: „auch nicht Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzeleien, die sich nicht gehören, sondern vielmehr Danksagung.“ Er sagt, wenn man den Mund aufmacht, sollte nichts Schmutziges herauskommen. Was jedoch herauskommen sollte, ist Danksagung. Christen sollten sich durch ihre Danksagung auszeichnen. Wenn sie den Mund aufmachen, sollten sie ihre Dankbarkeit gegenüber Gott ausdrücken.
In demselben Kapitel, in Epheser 5,18, sagt Paulus: „Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes. Redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen.“ Wenn jemand mit Geist erfüllt ist, werden also Freude, Jubel, Gebet und Lobpreis die Folge sein. Dann kommt Vers 20: „Sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus.“ Paulus sagt hier, dass ein geisterfüllter Gläubiger normalerweise ein dankbarer Gläubiger ist, ein fröhlicher Gläubiger ist, und ein betender Gläubiger ist. Wenn du mit dem Geist erfüllt bist, wirst du für alles danken. Es wird einfach aus dir heraussprudeln.
Du solltest für deine Errettung danken. Du solltest Gott dafür danken, dass er dich mit allem versorgt hat, was du für dein geistliches Leben brauchst. Wenn du mit dem Geist erfüllt bist, dann wirst du selbst in Zeiten der Not danken. Paulus drückt das in Philipper 4 so aus: „Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.“ Selbst in Zeiten großer Angst, in Zeiten großer Sorge und Stress soll man dich als dankbar bezeichnen können.
In Kolosser 2,6 heißt es: „Wie ihr nun Christus Jesus, den Herrn, angenommen habt, so wandelt auch in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm und gefestigt im Glauben, so wie ihr gelehrt worden seid, und seid darin überfließend mit Danksagung.“ Richtig wandeln bedeutet, von Dankbarkeit überfließend zu wandeln. Es bedeutet, wegen allem, was wir in Christus haben, über die Maßen dankbar zu sein. Wir sollten uns durch überströmende Dankbarkeit auszeichnen. Von jedem Christen sollte man sagen können: „Was ist das für ein dankbarer Mensch. Jedes Mal, wenn er oder sie den Mund aufmacht, kommt Dank heraus, und er strömt über vor Dankbarkeit gegenüber Gott.“
In Kolosser 3,15 heißt es: „Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen; zu diesem seid ihr ja auch berufen in einem Leib; und seid dankbar!“ Vers 17: „Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“ Dankt in absolut allem. In Kapitel 4,2 fordert Paulus auf: „Macht euch das Gebet zur Lebensaufgabe, mit einer dankbaren Haltung.“
Gehen wir zurück zu 1. Thessalonicher 5. Dort finden wir drei Elemente in der Haltung der Schafe gegenüber dem Oberhirten. Das erste war Freude. Das zweite war Gebet. Das dritte ist der Dank in den Versen 16, 17 und 18. Hier finden wir die Verantwortung, die der Gläubige in Bezug auf seine Herzenshaltung dem Herrn gegenüber hat. Er soll unaufhörliche innere Freude haben, unablässig beten und täglich danken. Davon soll unser Leben geprägt sein. Diese drei Gebote, freut euch allezeit, betet ohne Unterlass, seid in allem dankbar, dringen bis in die tiefsten Winkel des erlösten Herzens vor.
Was bedeutet das? Das bedeutet, dass sie der beste Gradmesser für den geistlichen Zustand eines Menschen sind. Verstehst du das? Diese drei Elemente sind der beste Gradmesser für den geistlichen Zustand eines Menschen. Beurteile deine Geistlichkeit nicht danach, wie oft du die Gemeinde besuchst. Beurteile deine Geistlichkeit nicht nach deinem Einsatz im Dienst. Beurteile deine Geistlichkeit nicht danach, ob du deine christlichen Pflichten erfüllst: Ob du Geld spendest, ob du zur Bibelstunde erscheinst, oder welche Pflicht auch immer. Beurteile deine Geistlichkeit nicht danach, dass du niemanden vergewaltigt hast, niemanden ausgeraubt hast, niemanden ermordet hast, keinen Ehebruch begangen hast, keine Unzucht getrieben hast, nicht bei der Einkommenssteuer gelogen und betrogen hast, deine Frau nicht missbraucht hast und deine Kinder nicht misshandelst. Beurteile deine Geistlichkeit nicht nach diesen Dingen, sondern blicke tiefer. Beurteile deine Geistlichkeit nach deiner unaufhörlichen Freude, deinem unablässigen Gebet und deiner täglichen Dankbarkeit.
Viele Leute können nach außen hin ihre Aufgaben erfüllen und heucheln dennoch! Wenn du aber deinen wahren geistlichen Zustand erkennen willst und wissen willst, ob du vom Heiligen Geist erfüllt bist, dann musst du dir diese Fragen stellen: „Freue ich mich allezeit? Bete ich ohne Unterlass? Und bin ich immer dankbarer?“ All das entspringt von innen heraus der inneren Quelle. Der Heilige Geist wird die richtige Einstellung bewirken für all deine Aufgaben, deine Verpflichtungen und deine Dienste. Denn es kommt aus den tiefsten Winkeln des erlösten Herzens, wenn wir uns beständig freuen, beständig beten und beständig danken. Wenn du kein fröhlicher, betender und dankbarer Mensch bist, dann strauchelst du mit dem Fleisch. Wenn du hingegen vom Geist beherrscht wirst, werden sich diese Dinge von selbst ergeben.
Dann sagt Paulus in Vers 18: „Denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“ Dies gilt übrigens für alle drei Gebote, nicht nur für das letzte. Gottes Wille in Christus Jesus ist es, dass du beständig Freude hast, beständig betest und beständig dankst. Das ist sein Wille. Was bedeutet es, wenn Paulus sagt: „Das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“? „In Christus Jesus“ bestimmt das „euch“ näher. Für euch, die ihr als Christen in Christus Jesus seid, für euch ist das der Wille Gottes. Es ergäbe keinen Sinn, wenn Gott das für die Welt wollen würde. Die in der Welt können gar nicht ständig froh sein, weil sie nicht in ständiger Gemeinschaft mit dem Herrn sein können. Sie haben noch nicht einmal eine Beziehung zu ihm, und sie sind ganz sicher nicht dankbar. Aber euch, die ihr in Christus Jesus seid, euch, die ihr zum Leib Christi gehört, euch, die ihr mit ihm verbunden seid, euch wird dieser Wille Gottes als Auftrag auferlegt.
Du fragst dich nun vielleicht „muss ich das selbst in mir produzieren?“ Nein. Sondern wie es in Philipper 2,13 heißt: „Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.“ Er erzeugt also das Wollen und er bewirkt das Vollbringen durch seinen Heiligen Geist. Deshalb werdet ihr, wenn ihr mit dem Geist erfüllt seid, in Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern zueinander sprechen, weil Freude so aussieht. Du wirst das dem Herrn darbringen, weil Gebet so aussieht. Und du wirst danken. Denn das ist im Kern das, was die innerliche geistliche Leitung des Geistes im Wesentlichen bewirkt. Diejenigen, die Glieder des Leibes Christi sind, sollen sich also durch unaufhörliche Freude, Gebet und Danksagung auszeichnen. Das ist ganz normal und eigentlich reine Routine. Denn es sollte für uns Teil des normalen Alltags sein, mit dem Geist erfüllt zu sein.
Aber wenn wir unser Leben betrachten, stellen wir machmal fest: „Moment mal. Ich wünschte, das würde stimmen. Ich wünschte, ich würde die ganze Zeit voller Freude überfließen, Loblieder singen, zum Herrn beten und ihm für alles danken, egal was es ist. Aber das tue ich nicht immer.“ Nun, das liegt daran, dass du sündig bist und dass das Fleisch immer noch da ist. Was verschmutzt deine innere Quelle, so dass du dich nicht immer freust, nicht immer betest und nicht immer dankbar bist? Ich werde dir sieben Ursachen dafür nennen. Sieben Dinge, die die Quelle im Innersten deines Herzens verschmutzen und Freude, Gebet und Dank verhindern.
Das erste ist Zweifel. Damit meine ich Zweifel an Gott und Zweifel an seinem Wesen. Du bist dir nicht sicher, ob man Gottes Wort vertrauen kann. Gott sagt, dass denen, die ihn lieben und nach seinem Willen berufen sind, alle Dinge zum Besten dienen. Er sagt, dass sein Wunsch unser Wohl ist, und nicht Böses. Er sagt, dass er uns die Wohltaten seiner Liebe zukommen lassen will. Aber wir denken: „Hmm, ich weiß nicht, ob ich ihm vertrauen kann.“ Wenn er sagt, dass er treu ist und seine Barmherzigkeit jeden Morgen neu ist, sagt er vielleicht gar nicht die Wahrheit. Du bist unsicher, ob er sein Versprechen wirklich hält, dir alles zum Besten dienen zu lassen. Wenn du jedoch an Gottes Aufrichtigkeit und damit an seinem Wesen zweifelst, dann wird es dir schwerfallen, dankbar zu sein.
Oder wenn du an seiner souveränen Macht zweifelst. Vielleicht denkst du, dass er es zwar gut meint, es aber einfach nicht hinbekommt. Du vertraust natürlich seinem Wort und dass er gute Absichten hat. Er hat nur einfach nicht die Macht, mit allem fertig zu werden. Es übersteigt seine Fähigkeiten, ist zu komplex, zu schwierig. Also zweifelst du an seiner souveränen Macht. Oder vielleicht zweifelst du an seiner Weisheit. Du sagst vielleicht: „Gott wird sein Wort halten und er hat auch die Fähigkeit, sein Wort zu halten. Nur scheint er nicht sehr klug zu sein, wie er alles ausführt. Wenn er mich nur um Rat fragen würde, könnte ich ihn über einige Dinge aufklären. Ich habe diese Sache nämlich schon geplant und wenn es nach meinem Plan läuft, wird es perfekt. Daran, wie die Dinge laufen, kann man ja schon sehen, dass Gottes Plan ganz sicher nicht an meinen herankommt.“ Damit stellst du seine Weisheit infrage.
Manche stellen sogar seine Liebe infrage und sagen: „Würde Gott mich wirklich lieben, würde er das nie zulassen. Er kann mich unmöglich lieben, wenn er das zulässt.“ Alle diese Zweifel, die sich auf das Wesen Gottes beziehen, auf sein Wort, seine Liebe, seine Weisheit oder Macht, werden dir die Dankbarkeit rauben. Sie werden die Quelle deines erlösten Herzens vergiften, aus der überströmende Dankbarkeit hervorsprudeln sollte.
Zweitens kannst du zum Zweifel Egoismus hinzufügen. Das wird deine Quelle der Dankbarkeit so richtig vergiften. Egoismus ist die Haltung, die sagt: „Mir gefällt es nicht so, wie es ist. Ich will es so haben, wie ich es will. Ich bin nicht zufrieden damit, wie Gott mein Leben gestaltet. Ich bin nicht zufrieden mit meinen aktuellen Umständen. Ich bin nicht zufrieden mit dem, was in meiner kleinen Welt vor sich geht. So habe ich mir das nicht vorgestellt. Das ist nicht das, was ich mir wünsche.“
Das ist Egoismus. Und Egoismus sagt im Grunde: „Gott, steig vom Thron herunter und setze mich darauf. Ich will Regie führen, ich will mein Leben selbst gestalten und das Sagen haben.“ Mein Eigenwille ist wichtiger als Gottes Wille, mein Plan ist wichtiger als Gottes Plan. Das ist Egoismus. Ich will, dass mein Leben so verläuft. Ich will, dass meine Arbeit so ist. Ich will, dass meine Gemeinde so ist. Ich will, dass mein Ehepartner so ist. Ich will, dass meine Kinder so sind. Ich will, dass meine Karriere so ist. Ich will, ich will, ich will, ich will. Und wenn Gott sich dem nicht völlig anpasst, dann beginnt der Eigenwille, rücksichtslos über Gottes Plan hinwegzugehen, was wiederum eine undankbare Haltung zur Folge hat.
Das dritte Hindernis für ein dankbares Herz ist Weltlichkeit. Damit ist die Liebe zur Welt gemeint. Weltlich ist jemand, der seinen Blick auf lauter belanglose Dinge richtet. Auf Vergnügen, Berühmtheit, Beliebtheit, Ansehen, Menschen, Orte, Besitz und Streben nach Dingen. Weltlich ist jemand, der seinen Blick auf das richtet, was vergänglich ist. Solche Menschen sind so sehr mit all diesen Dingen beschäftigt, dass sie nicht dankbar sind, wenn es nicht nach ihren Wünschen funktioniert.
Sie hatten zum Beispiel ein Auge auf eine Beziehung mit einer gewissen Person geworfen. Oder sie wollten sich in einem bestimmten Erfolg sonnen, oder eine spezielle Erfahrung machen. Sie wollten an einem bestimmten Ort sein, etwas Bestimmtes haben oder eine bestimmte Aufgabe erfüllen. Sie wollten ein gewisses Ansehen erlangen oder eine gewisse Beliebtheit erreichen. Aber es kam nicht dazu. Und weil es nicht dazu kam, liegt ihr ganzes Leben in Trümmern. Wir alle kennen solche Leute.
Es gibt Menschen auf dieser Welt, die in geistlicher Hinsicht beleidigt aufgegeben haben, weil sie irgendwann einmal nicht das bekamen, was sie wollten. Und deshalb verbringen sie den Rest ihres Lebens in Undankbarkeit. Sie erkennen niemals Gottes Segen, weil sie ihre Augen nicht darauf richten. Du kennst sicher das großartige alte Lied „Be thou my Vision o Lord of my heart.“ Auf deutsch „Herr aller Hoffnung“. Die erste Strophe lautet „Steh du mir vor Augen, o Herr meines Herzens“. Das ist das Herzstück der christlichen Sichtweise. Steh du mir vor Augen, Herr meines Herzens. Dich sehe ich. Dich will ich. Nach dir sehne ich mich. Und solange das deine Sicht ist, wirst du den Segen Gottes in dein Leben strömen sehen. Wenn du aber nur die materielle Welt im Blick hast, dann entgeht dir all das. Denn dann hast du deine Zuneigung an Dinge geknüpft, die nicht funktionieren, so dass du keinen Grund zur Dankbarkeit findest und undankbar wirst.
Viertens: Auch ein kritischer Geist wird uns die Dankbarkeit gnadenlos rauben. Ein kritischer Geist, das ist eine verbitterte Person, ein negativ eingestellter, mürrischer Mensch. Eine solche kritische Haltung kann durch eine ganze Reihe von Dingen bewirkt werden. Wenn man aber nichts dagegen tut, wird sie die Dankbarkeit im Herzen zerstören. Diese Haltung wird dich blind machen und deine Auffassung verzerren. Dadurch kann Gott dich nicht mehr gebrauchen und du wirst für alle um dich herum zur sprichwörtlichen Nervensäge. Dieses kritische Wesen wird dein geistliches Leben und deine Liebe regelrecht zersetzen. Alles wird übermäßig analysiert, alles wird kritisiert, was nicht genau so ist, wie es sein sollte. Ein kritisches Wesen macht einen Menschen verbittert, negativ und undankbar. Und auch das ist eine Folge von Stolz. Auch das entspringt einem übersteigerten Ego, das sagt: „Ich verdiene etwas Besseres, weil es mir zusteht.“ Oder es sagt: „Die Leute sollen denken, ich sei besser, als ich wirklich bin. Deshalb will ich, dass die Dinge um mich herum mich gut aussehen lassen. Aber sie lassen mich nicht so gut aussehen, wie ich aussehen möchte, und darum werde ich unzufrieden und verbittert.“ Oder: „Ich wurde von jemandem verletzt und ich werde mein ganzes Leben lang an diesem Schmerz festhalten.“ So eine kritische Haltung zerstört die Dankbarkeit.
Fünftens: Ungeduld. Manche Menschen danken einfach deshalb nicht, weil sie den Eindruck haben, dass Gott ihren Tagesplan nicht einhält. Und das macht sie unzufrieden. Gott richtet sich nicht nach ihrem Zeitplan und sie können es einfach nicht aushalten, wenn Dinge in Form eines Prozesses stattfinden. Du kennst bestimmt solche Leute: Sie wollen ihr Anliegen sofort und augenblicklich geregelt haben und können mit einem Prozess nicht umgehen. Sie können nicht sagen: „Danke, Herr. Ich sehe, dass du wirkst. Der Prozess ist langsam, aber ich sehe ihn. Ich danke dir und preise dich dafür.“ Sondern wie ein Kind, das einen Wutanfall hat, sagen sie: „Gott, ich will es haben und zwar jetzt auf der Stelle. Ich will keinen Prozess. Ich will es zu meiner Zeit, nicht zu deiner.“ Sie wollen, dass alles in ihrer Welt in Ordnung gebracht wird, und zwar sofort. Sie können nicht geduldig warten. Sie können Gott nicht geduldig für einen noch nicht abgeschlossenen Prozess danken. Sie wollen, dass Gott für sie wirkt, damit sie alle ihre Ziele in ihrem eigenen Zeitrahmen erreichen können. Auf diese Weise zerstört ihre Ungeduld jegliche Dankbarkeit. Lerne, Gott auch für den Prozess zu danken. Suche in deinem Lebenspartner, deinen Kindern und in allem anderen nach den kleinen Hinweisen auf einen Prozess. Und lerne Gott für diese kleinen Hinweise zu danken, denn so verwirklicht er seine großen Absichten. Hab es nicht eilig, Dinge zu beschleunigen, die Gott in seiner Ordnung genau zur rechten Zeit geschehen lassen will.
Was raubt uns die Dankbarkeit? Zweifel, Egoismus, Weltlichkeit, ein kritisches Wesen, Ungeduld. Sechstens: Kälte, geistliche Kälte raubt uns die Dankbarkeit. Man könnte es auch Gleichgültigkeit nennen oder Teilnahmslosigkeit. Ich verwende das Wort „Kälte“ in Anlehnung an das lauwarme Herz der Gemeinde in Laodizea. Oder auch an die Gemeinde in Ephesus, wo Jesus in Offenbarung 2 bemängelt, dass sie ihre erste Liebe verlassen hatte. Bei diesen Menschen mangelt es an Eifer für den christlichen Dienst. Es mangelt an Liebe zu Christus. Es mangelt an Fleiß beim Studieren der Schrift. Es mangelt an Leidenschaft im Gottesdienst. Sie vernachlässigen die Bibel und das Gebet. Sie verschwenden Zeit mit den Belanglosigkeiten des Lebens. Und das hinterlässt eine Leere in ihnen. Sie werden einfach geistlich gleichgültig, teilnahmslos und abgestumpft.
Neulich fragte mich jemand, wie wir diese Woche beim Ältestentreffen die geistliche Gleichgültigkeit um uns herum in Angriff nehmen würden. Das zeigt, dass die Menschen sich sehr wohl bewusst sind, dass viele Christen gleichgültig sind, apathisch. Es gibt eine Kälte unter ihnen, die ihnen die Dankbarkeit raubt. Sie suchen nicht einmal nach Dingen, für die sie dankbar sein können. Sie haben die Vertrautheit mit dem Herrn verloren und ebenso ihre große Freude am Studium seines Wortes. Die Konsequenz davon ist, dass ihre Herzen nicht mehr dankbar sind.
Das letzte Hindernis ist schließlich Rebellion. Und damit meine ich schlicht und ergreifend die Rebellion, die sagt: „Ich bin nicht dankbar, weil ich wütend auf Gott bin. Ich bin nicht dankbar, weil mir nicht gefällt, was er in meinem Leben tut. Ich weiß, dass ich undankbar bin, und ich werde auch undankbar bleiben.“ Solche Leute sind einfach nur rebellisch. Es ist erstaunlich, aber es gibt sie. Ihr Leben ist nicht so, wie sie es sich wünschen, und sie verweigern absichtlich den Dank, weil sie einfach nur undankbar sind.
Bei jedem dieser sieben Aspekte handelt es sich um grobe Sünde. Du widersetzt dich dem Gebot Gottes, in allem dankbar zu sein. Du widersetzt dich der Anweisung des Neuen Testaments, immer für deine Errettung dankbar zu sein und für die unendlichen Segnungen Gottes. Du solltest für das unaussprechliche Geschenk Christi dankbar sein. Du solltest für die Erlösung dankbar sein, für den Sieg über Sünde und Tod. Du solltest dankbar sein für göttliche Führung und dafür, dass Gott dich völlig mit allem versorgt, was du brauchst. Du solltest für die Hoffnung auf die Herrlichkeit dankbar sein. Du solltest dankbar sein für die Kraft des Wortes, die Kraft des Gebetes, die Güte Gottes, die Barmherzigkeit Gottes, die Heiligkeit Gottes, die sich nie irrt. Du solltest dankbar sein, dass du lebst und atmest, dankbar für den Himmel, dankbar für alles. Und wenn du nicht dankbar bist, ist das Sünde. Wenn du nicht dankbar bist, weil du rebellisch bist, weil du kalt und gleichgültig bist, weil du ungeduldig bist, weil du kritisch bist, weil du weltlich bist, weil du egoistisch bist oder weil du an Gott zweifelst, dann ist das Sünde. Seid dankbar in allem.
Das ist das Ergebnis eines vom Geist erfüllten Lebens. Und wie ich schon in Bezug auf Philipper 2 sagte, kann man das nicht selbst herbeiführen. Deshalb wirkt Gott in dir sowohl das Wollen als auch das Vollbringen nach seinem Wohlgefallen. Er arbeitet durch die Kraft seines Geistes daran, dich dankbar zu machen. Wenn du mit dem Geist erfüllt bist, wird dieser genau das bewirken. Was geschieht wenn du dankbar bist? Deine Dankbarkeit hat ganz erhebliche Auswirkungen: Gott wird verherrlicht, du wirst gesegnet, die Gemeinde wird auferbaut und die Verlorenen werden erreicht.
Was erwartet Gott von einer wachsenden Herde? Was erwartet er von den Schafen in Bezug auf ihre Beziehung zu ihm? Er fordert uns auf, uns allezeit zu freuen, allezeit zu beten und allezeit zu danken. Das ist unsere geistliche Pflicht, und dazu werden wir durch die Kraft des Heiligen Geistes angespornt, der in uns wohnt. Wenn wir uns dem Wirken des Geistes hingeben, wird Gott diese Frucht hervorbringen.
ENDE
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