Der Apostel Paulus legt im 2. Korintherbrief ein wichtiges Grundprinzip dar, mit dem wir uns heute noch einmal beschäftigen werden. Der Satz: „Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen!“ ist sehr bekannt. Diese Aufforderung wird unter Christen oft zitiert, aber genauso oft missverstanden und noch öfter zum Nachteil der Gläubigen und der Gemeinde verletzt. Paulus vermittelt hier eine grundlegende Lehre für das christliche Leben und den christlichen Dienst, einen Eckpfeiler, auf den man nicht verzichten kann.
Ich lese den Text noch einmal vor, damit er sich in eurem Gedächtnis festsetzt. „Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: ›Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein‹.
Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige. Weil wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zur Vollendung der Heiligkeit in Gottesfurcht.“
Letztes Mal haben wir darüber gesprochen, dass in diesem Abschnitt zwei gegensätzliche Welten beschrieben werden. Die eine Welt ist geprägt von Gerechtigkeit, Licht, Christus, Gläubigen und der Gegenwart Gottes. Die andere ist geprägt von Gesetzlosigkeit, Finsternis, Satan, Ungläubigen und der Gegenwart falscher Götter. Diese beiden Welten sind so unterschiedlich und voneinander getrennt, dass sie sich gegenseitig ausschließen. Sie können keine Gemeinschaft miteinander haben und darum auch nicht partnerschaftlich zusammenarbeiten.
Sie sind nicht miteinander im Einklang. Die eine Welt ist alt, die andere neu. Die eine ist irdisch, die andere himmlisch. Die eine ist tödlich, die andere lebensspendend. Die eine ist böse, die andere heilig. Die eine ist auf Lügen aufgebaut, die andere ist ganz und gar Wahrheit. Die eine vergeht, die andere lebt ewig. Und Paulus macht sehr deutlich, dass Gläubige nicht in beiden Welten leben können.
Das sehen wir auch im 1. Johannesbrief. In Kapitel 2,15 machte Johannes diesen Unterschied deutlich mit den Worten: „Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm.“ Die beiden Welten schließen sich gegenseitig aus, so dass man nicht in beiden gleichzeitig sein kann.
In Jakobus 4,4 lesen wir: „Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes!“ Und in Vers 8 geht es weiter: „Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, die ihr geteilten Herzens seid!“ Das schreibt er zu Menschen, die versuchen, in zwei verschiedenen Welten zu leben.
In Römer 12 gibt es eine ähnlich bekannte Passage. Sie leitet den ermahnenden Teil des Römerbriefes ein. Dort heißt es ab Vers 1: „Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger Gottesdienst! Und passt euch nicht diesem Weltlauf an.“ Macht einen klaren Schnitt.
Wenn ein Mensch gläubig wird, wird er aus einer Welt in die andere versetzt. Danach ist es absolut inakzeptabel, noch hin und herzupendeln. Aber genau das versuchten die Korinther zu tun. Obwohl sie den Namen Christi nannten, sich mit ihm identifizierten und in die Gemeinde kamen, hielten sie immer noch an ihrer eigenen Götzenverehrung und ihren alten heidnischen Gewohnheiten fest.
Sie hatten sich von den Götzen zu Gott bekehrt, wie Paulus es im 1. Thessalonicherbrief formuliert. Sie waren zu Christus gekommen, und dienten nun nicht mehr den Götzen sondern dem lebendigen und wahren Gott. Aber sie hatten keinen klaren Schnitt gemacht. Die alte heidnische Kultur war so allgegenwärtig und dominant und präsent in jedem Bereich ihres Lebens, dass sie in ihren alten Götzendienst zurückgelockt worden waren.
Korinth wurde von der Akropolis überragt. Das war ein hoher Berg, auf dessen Spitze der Tempel der falschen Götter stand. Dort wurden heidnische Rituale und Gottesdienste praktiziert und Priesterinnen prostituierten sich. Dieser Tempel war das Zentrum der Religion und verbreitete seine religiösen Ansichten und Ideologien in der gesamten Kultur Korinths. Mit seinen Feiertagen und Festen war er Teil des alltäglichen Lebens. Darum waren die Korinther ständig in Versuchung, in diese alten Muster zurückzufallen. Und das taten sie auch.
Außerdem waren falsche Lehrer gekommen und hatten eine eklektische Religion mit einem quasi-christlichen Synkretismus mitgebracht. Sie vermischten das Christentum mit ein bisschen jüdischer Gesetzlichkeit und etwas heidnischer Religion und boten dies als die „Wahrheit“ an. Und dieser Kompromiss hatte in der Gemeinde von Korinth ein Publikum gefunden, das diese Wahrheit akzeptierte. Diese falschen Lehrer wollten das Christentum populärer machen. Es sollte weniger anspruchsvoll, weniger ausgeprägt, weniger engstirnig, weniger anstößig, weniger anders und weniger exklusiv werden, damit sie mehr Menschen dafür gewinnen könnten. Und das Ziel, das sie damit verfolgten, war dasselbe wie bei allen anderen falschen Lehrern auch, nämlich mehr Geld zu bekommen.
So haben wir hier eine nagelneue, frisch gegründete Gemeinde in Korinth, die von der heidnischen Religion um sie herum sehr angegriffen war. Denn es war fast unmöglich, das gesellschaftliche Leben von der Religion zu trennen. Die ganze Struktur dieser Stadt war in der Religion verwurzelt. In ihrem Zentrum stand ein voll entwickeltes heidnisches System. Und es war schwer, das zu entwirren.
Um sich überhaupt am kulturellen Leben zu beteiligen, musste man sich auf das Heidentum einlassen. Andernfalls hätte man ganz klar damit brechen müssen, was die Korinther nicht taten. Und dann kam noch die Verwirrung durch die falschen Lehrer hinzu. Man kann also verstehen, warum Paulus ihnen schreibt: „Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen!“
Übrigens ähnelt das sehr dem heutigen modernen Christentum. Das vermischt Christentum mit Popkultur, um es populärer, weniger engstirnig und weniger exklusiv und damit schmackhafter zu machen. Das hat zum Ergebnis, dass das wahre Christentum und die Reinheit von Gottes Wort durch Kompromisse verdorben werden. Die Wahrheit wird verspottet und die Gemeinde wird nutzlos und schändlich.
Gläubige dürfen keine Kompromisse machen. Wir dürfen uns nicht gemeinsam mit Ungläubigen auf irgendein geistliches Unternehmen einlassen. Paulus will sagen, dass sie sich nicht mit Ungläubigen verbinden sollen. Und deshalb schreibt er dieses Gebot als einen unmissverständlichen Aufruf an die Gläubigen, sich von den Ungläubigen zu trennen. Das ist nicht zu übersehen. Die Frage ist nur: Was bedeutet das?
Zunächst einmal wollen wir sehen, was es nicht bedeutet. Paulus sagt nicht, dass wir jeden Kontakt zu Nichtchristen abbrechen sollen. Er sagt das nicht, denn wir müssen sie mit dem Evangelium erreichen. Das ist nicht das Problem. Er sagt nicht, dass wir Menschen in falschen Religionen nicht konfrontieren sollen. Das sagt er nicht. Denn gerade dazu sind wir aufgefordert.
Zweitens fordert er nicht, dass die Gemeinde sich vollständig isolieren soll. Wir sollen keine Isolationisten oder Mönche werden. Wir sollen uns nicht irgendwo verstecken und uns von der Welt zurückziehen. Ganz im Gegenteil. Wir sollen Ungläubige aufsuchen und lieben. Wir sollen ihre Freunde sein und ihnen ein geistliches Vorbild geben.
Außerdem sagt er nicht, dass du dich von deinem ungläubigen Partner scheiden lassen sollst oder alle Kontakte zu Ungläubigen abbrechen sollst. Auch nicht zu ungläubigen Menschen in deiner Familie. Er sagt auch nicht, dass du nicht mit Ungläubigen arbeiten, spielen, Geschäfte machen oder dich an gemeinsamen weltlichen Unternehmungen beteiligen darfst. Darum geht es nicht. Natürlich darfst du das.
Was er jedoch damit sagen will, ist, dass man sich in religiösen Angelegenheiten nicht mit Ungläubigen zusammentun darf. Man darf weder an ihren Gottesdiensten teilnehmen, noch darf man sie zu einem Teil des Reiches Gottes machen. Man darf sie nicht in irgendetwas einbeziehen, was mit Seelsorge, Lehre oder Gottesdienst zu tun hat. Wo Seelsorge, Lehre und Gottesdienst stattfinden, muss absolute Trennung herrschen.
Er bezieht sich also faktisch darauf, dass man Gläubige und Ungläubige nicht in gemeinsamen religiösen, geistlichen Unternehmungen zusammenbringt. Die beiden können nicht mehr zusammen unter ein Joch gespannt werden. Sie sind wie der Ochse und der Esel in 5. Mose 22,10, die unter demselben Joch keine gerade Furche ziehen können. Darum verbietet Gott das auch in 5. Mose. Aber genau das taten die Korinther. Sie versuchten, sich weiterhin mit den Menschen in der Welt und in ihren Familien und in ihrer Gesellschaft anzufreunden, indem sich an Götzenfesten beteiligten. Und solche Kompromisse sind dem Herrn unerträglich.
Gleichzeitig hatten sie Formen heidnischer Religion in die Gemeinde eingeladen, und das war ebenso unerträglich. Es kann in religiösen Unternehmungen keine Harmonie zwischen Gläubigen und Ungläubigen geben, keine Gemeinschaft, keine Partnerschaft, keine Teilhabe. Das ist das Problem. Denn heidnische Religion und falsche Lehren ruinieren diejenigen, die ihnen zuhören und führen zu Gottlosigkeit. Sie breiten sich aus wie ein Krebsgeschwür und erschüttern den Glauben der Christen. All das schrieb Paulus auch an Timotheus und ermahnte ihn, die Gemeinde zu warnen. Das Problem sind also religiöse Zusammenarbeit und religiöse Kompromisse mit falschen Lehrern, Irrlehren und Irrtümern.
Mit Menschen, die sehr stark darin verstrickt und beteiligt sind, dürfen wir nichts zu tun haben. Wir sollen ihnen sogar verbieten, sich an Unternehmungen zu beteiligen, die die Ausbreitung des Reiches Gottes zum Ziel haben. Und doch hat die Gemeinde diese Warnung über Jahre hinweg missachtet, zum Beispiel in kooperativen Evangelisationen. Dabei kommt ein Evangelist in eine Stadt und bringt Christen und Nichtchristen in einem gemeinsamen evangelistischen Unternehmen zusammen, also diejenigen, die an das Wort Gottes glauben, und die Liberalen, die das Wort Gottes offen leugnen. So etwas kommt ständig vor, obwohl es direkt gegen das verstößt, was dieser Text lehrt.
Auch in christlichen Bildungseinrichtungen gibt es oft sowohl solche, die an das Wort Gottes glauben und wiedergeboren sind, als auch solche, die dies nicht tun. Und damit sind sie unrechtmäßig in einem gemeinsamen geistlichen Unternehmen miteinander verbunden. Dies wird der Gemeinde zum Nachteil, schwächt die Gläubigen und wiegt die Ungläubigen in falscher Sicherheit. Wahre Christen müssen sich in Fragen des Dienstes, der Lehre und der Anbetung von Ungläubigen trennen. Und wenn ich von Lehre spreche, meine ich die Lehre, die sich auf Gott und seine Wahrheit bezieht. Das war die Kurzzusammenfassung meiner ersten Predigt zu diesem Thema.
Paulus legt also dieses Prinzip fest und nennt fünf Gründe oder fünf Motive, warum wir diesem Auftrag folgen sollen. Ich möchte diese Motive aus einer negativen Perspektive betrachten. Mit Ungläubigen in irgendeiner geistlichen Anstrengung verbunden zu sein, ist erstens irrational. Der Punkt, den Paulus hier macht, ist eine Angelegenheit der Vernunft. Und um zu verdeutlichen, dass ein solches gemeinsames Vorhaben irrational ist, stellt er vier rhetorische Fragen, von denen jede eine negative Antwort erfordert.
Er beginnt in Vers 14: „Was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen?“ Und die Antwort auf alle diese Fragen ist negativ. Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit haben nichts miteinander zu tun. Licht und Finsternis haben nichts miteinander zu tun. Zwischen Christus und Satan herrscht keine Harmonie. Und ein Gläubiger und ein Ungläubiger haben im geistlichen Bereich nichts gemeinsam.
Das ist selbstverständlich. Und eine Selbstverständlichkeit ist eine offensichtlich wahre Aussage, die keiner Beweisführung bedarf. Es ist offensichtlich, dass Gegensätze nicht gleichgesetzt werden können. Und all dies sind Gegensätze. Die vier rhetorischen Fragen die Paulus hier stellt verdeutlichen, wie irrational es ist, auf eine Zusammenarbeit zwischen Christen und Heiden in einem geistlichen Unternehmen zu hoffen. Sie haben bei der Ausübung von Anbetung oder bei der Verbreitung einer vermeintlich göttlichen Wahrheit nichts gemeinsam. Schauen wir uns jede Frage kurz an.
Frage Nummer eins: „Was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen?“ Metochē bedeutet Partnerschaft. Es wird im Neuen Testament nur hier verwendet und ist ein Synonym für das Wort Koinonia, welches ebenfalls Partnerschaft bedeutet. Es bedeutet gemeinsames Teilen und gemeinsames Engagement in einer gemeinsamen Anstrengung. Es ist offensichtlich, dass Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit nicht in derselben Unternehmung Hand in Hand gehen können. Gerechtigkeit ist das, was Gott gefällt und ihn ehrt. Gesetzlosigkeit ist das, was Gott missfällt und ihn entehrt. Gerechtigkeit bedeutet, das Richtige zu tun. Gesetzlosigkeit bedeutet, das Falsche zu tun.
Gläubige werden gemäß der Bibel als gerecht eingestuft, weil uns die Gerechtigkeit Christi zugerechnet wurde. 2. Korinther 5,21 lehrt, dass wir in Christus zur Gerechtigkeit Gottes werden können. Gott hat uns mit der Gerechtigkeit Christi bedeckt, die die Vergebung der Sünden beinhaltet. Auf der anderen Seite sind Ungläubige gesetzlos und ungerecht. Ihre Sünden sind nicht vergeben. Darum ist keine Partnerschaft zwischen diesen beiden sehr gegensätzlichen Kategorien möglich.
Was meint Paulus damit, dass Ungläubige gesetzlos sind? Nun, es bedeutet einfach, dass sie sich nicht an Gottes Gesetz halten. Sie verstoßen dagegen, rebellieren und missachten es. Darum charakterisiert die Bibel Ungläubige als gesetzlos. Sie sind gesetzlos und ungerecht, weil sie gegen Gottes Gesetz verstoßen und es keine Heilung für diesen Verstoß gibt. Und weil sie nicht zum Erlöser kommen, der allein Vergebung schenkt, werden sie zu ewiger Strafe verdammt werden. Jesus drückt es so aus, dass sie in ihren Sünden sterben und ewig bestraft werden.
In Matthäus 7,23 sagt er beispielsweise zu denen, die behaupten, ihn zu kennen: „Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!“ Hier charakterisiert er sie als solche, die gerichtet werden sollen. Ihr Lebensmuster ist geprägt von einer fortwährenden, ständigen, ununterbrochenen Verletzung von Gottes Gesetz, Gottes Gebot, Gottes Willen und Gottes Wort.
In dem Gleichnis, das Jesus in Matthäus 13,41 lehrt, haben wir erneut eine Gerichtsszene: „Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden und sie werden alle Ärgernisse und die Gesetzlosigkeit verüben aus seinem Reich sammeln und werden sie in den Feuerofen werfen; dort wird das heulen und das Zähneknirschen sein.“ Auch hier beschreibt er diejenigen, die zum ewigen Gericht bestimmt sind, als Gesetzlose.
Auch in Matthäus 23,27 richtet Jesus seine Worte an die Pharisäer und Schriftgelehrten, weil sie Heuchler waren. Dort sagt er: „Ihr Heuchler, dass ihr getünchten Gräbern gleicht, die äußerlich zwar schön erscheinen, inwendig aber voller Totengebeine und aller Unreinheit sind! So erscheint auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.“
Die Gesetzlosigkeit verdammt und verurteilt. In Hebräer 1,9 heißt es über Jesus, dass er die Gerechtigkeit liebte und die Gesetzlosigkeit hasste. Ungläubige sind also verdammt, weil sie, egal was sie behaupten, oder ob sie „Herr, Herr“ rufen, gesetzlos sind. Das charakteristische Merkmal ihres Lebens ist, dass sie fortwährend und unaufhörlich Gottes Gesetz verletzen. Auf der anderen Seite gibt es die Gerechten, die Gottes Gesetz gerne befolgen.
Dies macht 1. Johannes 3,4 ganz deutlich, wo es heißt: „Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“
Und in Vers 10 geht es weiter: „Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt.“ Ein Ungerechter handelt gesetzlos. Das charakterisiert ihn, so wie es in Vers 7 heißt: „Kinder, lasst euch von niemand verführen! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht.“
Auf der einen Seite gibt es also diejenigen, deren Leben von Gesetzlosigkeit charakterisiert ist, auf der anderen Seite gibt es diejenigen, deren Leben von Gerechtigkeit charakterisiert ist. Sie haben keine Gemeinsamkeit und können keine Partner sein. Du hast eine zugerechnete Gerechtigkeit empfangen, und aufgrund deiner Erneuerung und Wiedergeburt bist du eine neue Schöpfung. Du hast eine neue Gesinnung und eine neue Natur erhalten, die das Gesetz Gottes liebt und danach strebt, diesem Gesetz zu folgen. Und du hasst die Sünde.
Wir sind die Gerechten, jene sind die Gesetzlosen und wir können keine gemeinsame Sache machen. Tatsächlich sagt Paulus im Titusbrief, dass der Herr uns gerettet und uns zu seinem Volk gemacht hat. Er hat uns von jeder gesetzlosen Tat erlöst, indem er uns für sich gereinigt und eifrig gemacht hat zur Gerechtigkeit.
Es besteht keine Harmonie zwischen denjenigen, denen ihre Sünden vergeben wurden, und denen, die das nicht erfahren haben. Diejenigen, deren Leidenschaft die Gerechtigkeit ist, können sich nicht in geistlichen Unternehmungen mit denen zusammentun, deren Leidenschaft die Gesetzlosigkeit ist. Weder hilft es Gott, noch ist es ein kluger Weg, um seine Ziele zu erreichen, weil er gegen sein Wort verstößt.
Paulus sagt in seinem ersten Brief an die Korinther, dass sie nicht am Tisch der Dämonen und am Tisch des Herrn sitzen können, weil es keine Partnerschaft zwischen den beiden Gruppen in geistlicher Arbeit gibt. Das schließt übrigens auch die Ehe mit ein, da die Ehe für einen Gläubigen ein sehr geistliches Unternehmen ist. Laut Epheser 5 ist sie ein Ausdruck der Beziehung Christi zu seiner Gemeinde.
Die zweite rhetorische Frage lautet: Was hat Licht mit Dunkelheit zu tun? Man muss nicht besonders intelligent sein, um zu verstehen, dass diese beiden Dinge sich gegenseitig ausschließen. Wo Licht ist, gibt es keine Dunkelheit; wo Dunkelheit ist, gibt es kein Licht. Dies ist ein gängiger biblischer Gegensatz, den Jesus mehrfach verwendet hat.
Besonders in Johannes 8,12 macht Jesus eine sehr klare Unterscheidung: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.“ Licht steht für Gerechtigkeit, Finsternis für Gesetzlosigkeit. Sie schließen sich gegenseitig aus. Nichts ist unvereinbarer als Licht und Dunkelheit, weil das eine das andere verdrängt.
In Apostelgeschichte 26 wird zitiert wie Paulus zum Dienst beauftragt wurde. Ihm wird gesagt, dass er ein Licht bringen und den Heiden die Augen öffnen würde, damit sie das Licht sehen könnten. Auch Epheser 5 spricht vom Reich des Lichts. Oder Kolosser 1: „Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe“.
Sogar Petrus schreibt über dieses wunderbare Reich des Lichts. In 1. Petrus 2,9 heißt es, dass der Herr sie „aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht“. In 1. Johannes 1 steht, dass wir „im Licht wandeln“ und nicht in der Finsternis. Ganz offensichtlich ist eine gemeinsame Partnerschaft ausgeschlossen. Die ersten beiden rhetorischen Fragen beziehen sich auf unsere Natur. Als Gläubige sind wir gerecht und wandeln im Licht. Ungläubige sind gesetzlos und wandeln in der Finsternis. Beide sind von Natur aus unvereinbar. Wir sind so unterschiedlich, dass es niemals eine gemeinsame Vertrautheit im Bereich des Geistlichen geben kann.
Es ist lächerlich, zu versuchen, sich in einer Konfession oder einer kirchlichen Gemeinschaft, in einem Evangelisationsdienst oder einem anderen geistlichen Unterfangen zusammenzuschließen. Jeder Versuch, mit Ungläubigen geistliche Gemeinschaft zu haben, ist abgesehen davon, dass es lächerlich ist, sogar schädlich. Denn dies vermittelt dem Ungläubigen eine falsche Sicherheit.
Nun kommt Paulus zur dritten rhetorischen Frage und wendet sich dem Unterschied unserer Führer zu. Seine Frage in Vers 15 lautet: „Was hat Christus mit Belial zu tun?“ Dabei geht es um die Idee, dass ein Herrscher in seinem Reich persönliche Macht besitzt. Das betrifft die höchste Ebene beider Reiche. Zwischen diesen beiden höchsten Ebenen herrscht ein absoluter, grundlegender, ewiger Antagonismus. Christus und Satan sind völlig unterschiedlich. Sie haben nichts gemeinsam und unternehmen daher auch nichts gemeinsam.
Denn alles, was der Herr Jesus Christus tun will, möchte Satan verhindern. Und alles, was Satan tut, verurteilt Christus. Christus hat keine Partnerschaft und keine Gemeinsamkeit mit Satan. Und auch du musst verstehen, dass ein Ungläubiger laut Johannes 8,44 ein Kind des Teufels ist, während ein Gläubiger ein Kind Gottes ist. Diese beiden können nicht zusammenarbeiten.
Deshalb sagt Paulus zu den Korinthern in 1. Korinther 10,21: „Ihr könnt nicht am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der Dämonen!“ Ihr könnt nicht zu einem Götzenfest gehen und dort einen Götzen anbeten. Vers 20 sagt: „Was die Heiden opfern, das opfern sie den Dämonen. Ich will aber nicht, dass ihr in Gemeinschaft mit den Dämonen seid. Ihr könnt euch nicht auf eine falsche Religion einlassen.“ Denn das wäre ein Kompromiss.
Das Licht hat keine Gemeinschaft mit der Finsternis. Die Gerechtigkeit hat keine Gemeinschaft mit der Gesetzlosigkeit, und Christus hat keine Harmonie mit Belial. Übrigens, das Wort „Harmonie“ ist sumphōnēsis, von dem wir „Symphonie“ ableiten. Das ist nicht nur ein musikalischer Begriff. Er bedeutet, sich für eine gemeinsame Sache zusammenzuschließen. Und Belial ist ein sehr alter, aus der Antike stammender Begriff für Satan. Manchmal wird er mit einem „r“ am Ende übersetzt, „Beliar“. Im Alten Testament wird er an mehreren Stellen in der Formulierung verwendet „Söhne Belials“ das sind solche, die nichts wert sind.
In der Zeit zwischen den Testamenten findet sich in den Schriftrollen vom Toten Meer den Begriff „Belial“, der sich auf Satan als den völlig Wertlosen bezieht. Das ist ein passender Titel für ihn. Er ist der Wertlose, im Gegensatz zu Christus, dem Wertvollen. Zwischen diesen beiden kann es keine Gemeinschaft geben. Dieser Beiname für Satan passt deshalb so gut, weil er den Kontrast ausdrückt. Übrigens ist dies die einzige Stelle im Neuen Testament, an der er verwendet wird.
Satan ist der ultimativ Wertlose, der auf den Müllhaufen der Hölle geworfen werden wird. Er kann nicht in Harmonie mit dem absolut Wertvollen sein, der im Himmel der Himmel erhöht ist. Und Ungläubige sind leider Kinder Satans. Laut Epheser 2,2 wandeln sie „gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt“. Sie sind gesetzlose, ungehorsame Untertanen Satans, die in einem Reich der Finsternis wandeln. Es gibt keine Harmonie.
Und erinnere dich daran, dass Satan sich verkleidet. Das steht in 2. Korinther 11. Er verkleidet sich als Engel des Lichts. In allen falschen Religionen wirkt er, in dem er Boten sendet, die als Engel des Lichts verkleidet sind. Er schlüpft in religiöse Gewänder und versucht, seine Religionen zu verbreiten. Dazu verleitet er Gläubige, Kompromisse mit diesen falschen Religionen einzugehen. Unabhängig davon, ob es sich nun um Mormonen, Zeugen Jehovas, römisch-katholische Christen oder andere Häresien und Irrlehren handelt, du kannst nicht mit ihnen in einem gemeinsamen geistlichen Unternehmen zusammenarbeiten.
Die vierte rhetorische Frage am Ende von Vers 15 fasst das ganze Thema zusammen: „Was hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen gemeinsam?“ Mit anderen Worten: Was hat Glaube mit Nichtglauben zu tun? Sie schließen sich per Definition gegenseitig aus. Wenn man an das eine glaubt und an das andere nicht, gibt es keine gemeinsame Grundlage. Denn der Glaube an das Evangelium und das Wort Gottes ist ein Glaube, der das gesamte Leben bestimmt. Gläubige und Ungläubige haben nichts gemeinsam. Ihre Ideologien schließen sich gegenseitig aus. Kein geistliches Unternehmen hat Aussicht auf Erfolg, wenn eine solche Vermischung stattfindet.
Amos 3,3 gibt denselben Grundsatz wieder. „Gehen auch zwei miteinander, ohne dass sie übereingekommen sind?“ Unsere christlichen Überzeugungen, unsere Werte, unsere Prinzipien, unsere Motive stehen in völligem Widerspruch zu allen Werten, Prinzipien, Überzeugungen und Motiven der Unbekehrten. Wir können zusammen spielen, zusammen arbeiten, zusammen sein, zusammenbauen, zusammen lernen, aber sobald wir uns der Anbetung, dem Dienst und der Lehre der göttlichen Wahrheit zuwenden, wird Gemeinschaft völlig unmöglich.
Es macht mich traurig, darüber nachzudenken, weil die Gemeinden voller Ungläubiger sind. Und ständig wird versucht, diese Art von Partnerschaft zwischen Gläubigen und Ungläubigen zum Funktionieren zu bringen. Doch das ist für Gott ein Gräuel. Es hat im besten Fall keine Wirkung, im schlimmsten Fall endet es katastrophal. Ich erinnere mich, dass mir ein Pastor einmal sagte, er habe herausgefunden, was in seiner Gemeinde falsch lief. Er hatte entdeckt, dass die Hälfte seines Vorstands errettet war, die andere Hälfte nicht. Ich kann mir kein schlimmeres Szenario vorstellen.
Zunächst einmal ist es also irrational, zu versuchen, sich mit Ungläubigen unter ein ungleiches Joch zu stellen. Es sollte jedem, der denken kann, klar sein, dass es unmöglich ist, diese beiden gegensätzlichen Bereiche zusammenzubringen. Nun gehen wir noch einen Schritt weiter. Zweitens ist es nicht nur irrational, wenn Gläubige sich mit Ungläubigen verbinden, sondern auch gotteslästerlich. Und heute Morgen werde ich nur diesen einen Punkt behandeln und die restlichen Punkte beim nächsten Mal vorstellen.
Es ist gotteslästerlich. Schau dir Vers 16 an. Die fünfte rhetorische Frage geht auf diesen zweiten Punkt ein: „Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: ›Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein‹.“ Hier geht es um das Thema Gotteslästerung, Sakrileg. Denn alle falschen Religionen sind Teufelsanbetung.
Ein Götze ist eigentlich nichts. Man kann ihn aus Holz schnitzen, oder ihn aus Stein, Marmor, Silber oder Gold machen. Man kann ihn sogar an die Wand malen, wenn man will. Und wenn man damit fertig ist, ist er immer noch nichts.
Doch er steht für eine Religion, deren Ideologie die Lehre von Dämonen ist. Es sind Lügen aus der Hölle, die von verführerischen Geistern stammen. Die Dämonen geben sich als Götzen aus; und indem man den Götzen anbetet, betet man unwissend den Dämon an. Der Dämon erschafft die Religion und pflegt die Beziehung zum Anbeter. Das heißt: Der Anbeter hat Gemeinschaft mit Dämonen. Deshalb gehst du an den Tisch der Dämonen, wenn du dort an den Tisch gehst. Und wenn du zum Götzenbild gehst, verehrst du einen Dämon. Das Alte Testament sagt, dass alle Götter der Nationen Dämonen sind. Dämonen geben sich als Götzenbilder aus, die Menschen unter ihrer Anregung erschaffen.
Darum lautet die Antwort auf die Frage, was der Tempel Gottes mit Götzen zu tun hat, ganz einfach: Rein gar nichts. Man kann Teufelsanbetung und Gottesanbetung nicht miteinander vermischen. Das Christentum ist ganz und gar von jeder Form der Götzenanbetung getrennt. Es besteht keine Hoffnung auf Gemeinsamkeiten. Das ist ein sehr, sehr wichtiges Thema.
Schlag bitte dazu 2. Könige 21,1 auf. „Manasse war 12 Jahre alt, als er König wurde, und regierte 55 Jahre lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Hephzibah. Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn, nach den Gräueln der Heidenvölker, die der Herr vor den Kindern Israels vertrieben hatte.“ Mit den Gräueln der Völker, die früher in diesem Land lebten meint er den Götzendienst. Und was tat Manasse? Er führte den Götzendienst wieder ein und damit alle Gräuel, die der Herr vertrieben hatte.
„Er baute die Höhen wieder auf, die sein Vater Hiskia zerstört hatte, und errichtete dem Baal Altäre und machte ein Aschera-Standbild, wie es Ahab, der König von Israel, getan hatte, und er betete das ganze Heer des Himmels an und diente ihnen. Er baute auch Altäre im Haus des Herrn, von dem der Herr gesagt hatte: In Jerusalem will ich meinen Namen wohnen lassen.“ Kannst du dir das vorstellen? Er stellte Altäre für falsche Götter im Tempel in Jerusalem auf. An dem Ort, von dem Gott gesagt hatte, dass er seinen Namen dort wohnen lassen will.
Vers 5: „Und er baute dem ganzen Heer des Himmels Altäre in beiden Vorhöfen am Haus des Herrn.“ Mitten im Vorhof des Tempels baute er Altäre für falsche Götter. „Er ließ auch seinen Sohn durchs Feuer gehen und trieb Zeichendeuterei und hielt Geisterbefrager und Wahrsager; er tat vieles, was böse ist in den Augen des Herrn, um ihn herauszufordern.“ Die Verehrung Molochs beinhaltete das Opfern von Babys im Feuer. Mit all dem wollte er Gott zum Zorn provozieren.
„Er setzte auch das Standbild der Aschera, das er gemacht hatte, in das Haus, von dem der Herr zu David und zu seinem Sohn Salomo gesagt hatte; ›In diesem Haus und in Jerusalem, das ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe, will ich meinen Namen wohnen lassen ewiglich‹“. Und Manasse stellte ein weibliches Götzenbild in den Tempel. Weiter unten in Vers 9 heißt es: „Manasse verführte sie, sodass sie Schlimmeres taten als die Heidenvölker, die der Herr vor den Kindern Israels vertilgt hatte.“ Sie waren schlimmere Götzendiener als die Völker, die Gott vernichtet hatte.
Und in Vers 10 heißt es: „Da redete der Herr durch seine Knechte, die Propheten, und sprach: Weil Manasse, der König von Juda, diese Gräuel verübt hat, die schlimmer sind als alle Gräuel, welche die Amoriter getan haben, die vor ihm gewesen sind, und weil er auch Juda mit seinen Götzen zur Sünde verführt hat, darum spricht der Herr, der Gott Israels: Siehe, ich will Unheil über Jerusalem und über Juda bringen, dass jedem, der es hört, beide Ohren gellen sollen. Und ich will über Jerusalem die Messschnur Samarias ausspannen und das Senkblei des Hauses Ahabs“. Das heißt, dass er es zur Zerstörung ausmessen will.
„Und ich will Jerusalem auswischen, wie man eine Schüssel auswischt: Wenn man sie ausgewischt hat, dreht man sie um auf ihre Oberseite. Und den Überrest meines Erbteils will ich verwerfen und sie in die Hand ihrer Feinde geben, und sie sollen allen ihren Feinden zum Raub und zur Beute werden; weil sie getan haben, was böse ist in meinen Augen, und mich erzürnt haben, von dem Tag an, als ihre Väter aus Ägypten gezogen sind, bis zu diesem Tag!“
Es gibt eine Sache, die Gott nicht tolerieren wird, und das ist, Götzenbilder in seinem Tempel zu haben. Denn das ist die ultimative Beleidigung, die ultimative Schmach, die ultimative Gotteslästerung. Und genauso wenig wie man Götzenbilder in Gottes Tempel bringen darf, darf man Gott in einen Götzentempel bringen. Deshalb dürfen die Korinther nicht zu den Götzenfesten gehen. Weil sie Gottes Tempel sind, dürfen sie sich selbst nicht in einen Götzentempel begeben.
Ein weiteres Beispiel gibt 1. Samuel 4. Dort kämpfen die Israeliten gegen die Philister und es heißt in Vers 2: „Und die Philister stellten sich in Schlachtordnung auf gegen Israel. Als aber der Kampf sich ausbreitete, wurde Israel von den Philistern geschlagen; und sie erschlugen aus den Schlachtreihen im Feld etwas 4.000 Mann.“ Philister ist übrigens der alte Name für Palästina. Sie waren das heidnische und götzendienerische Volk, das dort lebte, als Israel in das Land kam. Sie führten zahlreiche Schlachten, unter anderem auch diese, die Israel verlor. Und nun liegen viertausend Männer Israels tot auf dem Schlachtfeld.
In Vers 3 kommt ihre Antwort darauf: „Und als das Volk ins Lager zurückkam, da sprachen die Ältesten von Israel: Warum hat uns der Herr heute vor den Philistern geschlagen?“ Sie verstehen es nicht. Sie sind doch das Volk der Verheißung, dem das Land gehören sollte. Warum haben sie verloren? Offensichtlich hatten sie gesündigt. Also beschließen sie, ihr Problem auf ganz einfache Weise zu lösen. „Lasst uns die Bundeslade des Herrn von Silo zu uns herholen, so wird er in unsere Mitte kommen und uns aus der Hand unserer Feinde retten!“
Das ist ihr Plan. Die Bundeslade war eine kleine Kiste mit Stangen, die durch sie hindurchgingen. Sie hatte Cherubim, die einander gegenüberstanden und die Gegenwart Gottes symbolisierten. Sie sollte eigentlich im Allerheiligsten stehen. Und zwischen den Flügeln der Cherubim ruhte die Herrlichkeit Gottes als Beweis für Gottes Gegenwart unter seinem Volk. Sie war ihr heiligster Besitz; sie war die Darstellung ihres Gottes. Darum sagen sie sich: „Wir haben verloren, weil Gott nicht hier ist, jemand sollte gehen und Gott holen.“
Sie verstanden die Allgegenwart Gottes nicht und hatten ihre Religion auf Aberglauben reduziert. Also schmiedet ein Ausschuss einen Plan. Und so heißt es in Vers 4: „Und das Volk sandte nach Silo und ließ die Bundelade des Herrn der Heerscharen, der über den Cherubim thront, von dort holen. Und die beiden Söhne Elis, Hophni und Pinehas, waren dort bei der Bundeslade Gottes.“ Eli war der Hohepriester. Und nun kommen sie in Begleitung seiner Söhne mit der Lade zurück. Die Leute sind ganz aufgeregt.
Vers 5: „Und es geschah, als die Bundeslade des Herrn in das Lager kam, da jauchzte ganz Israel mit großem jauchzen, sodass die Erde erbebte.“ Sie jubeln und schreien, als die Lade ins Lager kommt, weil sie sich sagen: „Gott ist hier, Gott ist hier. Wir werden gewinnen, wir werden gewinnen. Jetzt können wir nicht mehr verlieren.“
Vers 6: „Als aber die Philister den Schall dieses Jauchzens hörten, sprachen sie: Was bedeutet der Schall eines so großen Jauchzens im Lager der Hebräer?“ Sie verstehen es nicht. Gerade waren 4.000 Israeliten getötet worden, welchen Grund zum Jauchzen würde es da geben? „Sie erfuhren, dass die Lade des Herrn in das Lager gekommen war.“
„Da fürchteten sich die Philister, denn sie sprachen: Gott ist in das Lager gekommen! Und sie sprachen: Wehe uns! Denn so etwas ist bisher noch nie geschehen! Wehe uns! Wer wird uns von der Hand dieser mächtigen Götter erretten? Das sind die Götter, welche die Ägypter in der Wüste mit allerlei Plagen schlugen!“
Sie kannten den Ruf des Gottes Israels. Zwar drücken sie immer noch ihre Vielgötterei aus und pluralisieren Gott. Aber sie haben Angst, weil sie gehört hatten, was in Ägypten geschehen war. Und natürlich denken sie, dass der Gott Israels wie ihr eigener Gott auf die Form beschränkt ist, in der sie ihn geschaffen hatten. Solange der Gott der Hebräer nicht da war, ging es ihnen gut, aber als die kleine Kiste auftauchte, waren sie in großen Schwierigkeiten. So waren also beide Seiten abergläubisch.
Und dann kommt in Vers 9 die aufmunternde Ansprache des Generals: „So seid nun tapfer und erweist euch als Männer, ihr Philister, damit ihr den Hebräern nicht dienen müsst, wie sie euch gedient haben. Seid Männer und kämpft.“ Schnappt sie euch, Jungs. Macht euch keine Sorgen um diese Kiste, sondern kämpft einfach.
Er muss wohl sehr überzeugend gewesen sein, denn sie kämpfen. Und schaut, was passiert ist. Israel wird besiegt. Wie konnte das sein, wo sie doch Gott hatten? Sie hatten doch die Bundeslade. „Jeder floh in sein Zelt; und die Niederlage war sehr groß, da aus Israel 30.000 Mann Fußvolk fielen. Und die Lade Gottes wurde weggenommen, und die beiden Söhne Elis, Hophni und Pinehas, kamen um.“ Insgesamt macht das 34.000 getötete Israeliten. Dazu wird auch noch die Lade Gottes geraubt.
Und um das ganze Desaster noch zu krönen, sterben Hophni und Pinehas. Vielleicht machte das die Sache aber auch besser, denn das waren zwei elende Burschen. Doch nicht nur Israel hat jetzt ein Problem, sondern vor allem die Philister. Denn sie haben Gott am Hals.
Kapitel 5 zeigt, wie sie damit umgegangen sind. Was glaubst du, was sie gemacht haben? Da sie polytheistisch waren und an viele Gottheiten glaubten, tun sie das, was man erwarten würde. „Die Philister aber hatten die Lade Gottes genommen und sie von Eben-Eser nach Asdod gebracht.“ Das waren ein paar ihrer Städte entlang der Küste.
„Und die Philister nahmen die Lade Gottes und brachten sie in das Haus Dagons und stellten sie neben Dagon.“ Das Haus Dagons war ein Tempel für ihren Hauptgott. Als Küstenvolk hatten sie als Hauptgott einen Gott, der etwas mit der Befriedung der Fischerei und den Gefahren des Meeres zu tun hatte.
Und so nahmen sie einfach an, dass sie nun unbesiegbar waren. Schließlich hatten sie neben ihrem Dagon nun auch noch diesen mächtigen Gott gefangen genommen, der die ägyptische Armee vernichtet hatte. Also nehmen sie einfach die Lade Gottes und stellen sie in das Haus Dagons, weil sie offensichtlich keinen anderen Platz für die Lade Gottes vorbereitet hatten.
Vers 3: „Als aber die Ashdoditer am folgenden Morgen früh aufstanden, siehe, da lag Dagon auf seinem Angesicht auf der Erde vor der Lade des Herrn“. Sicherlich waren sie früh aufgestanden, um Dagon für den großen Sieg zu danken. Doch der liegt umgestürzt da und verneigt sich vor dieser kleinen Kiste.
Bestimmt dachten sie, es hätte ein kleines Erdbeben gegeben. Denn wie sonst hätte dieses Ding aus Stein umfallen und nun vor dieser Kiste liegen können? „Da nahmen sie Dagon und stellten ihn wieder an seinen Platz.
Als sie aber am folgenden Morgen früh aufstanden, siehe, da lag Dagon auf seinem Angesicht auf der Erde vor der Lade des Herrn; aber der Kopf Dagons und seine beiden Hände lagen abgehauen auf der Schwelle, nur der Rumpf Dagons war übrig geblieben.“ Jetzt war er sogar enthauptet. Und seine Hände waren abgeschnitten. Da war nur noch ein Stumpf in Menschengestalt, der abgetrennte Kopf und zwei Händen, lagen daneben. Und sie verstehen die Botschaft und heben dieses Ding nicht wieder auf.
Du kannst keine Götzen in das Haus Gottes bringen, und du kannst Gott nicht in das Haus der Götzen bringen. Verstehst du das? Das ist ein Prinzip, das hier deutlich illustriert wird. Übrigens lastet die Hand des Herrn schwer auf den Ashdoditern. Gott befasst sich nicht nur mit Dagon, sondern auch mit ihrer Gotteslästerung. Er verwüstet sie.
Dazu sandte er eine Mäuseplage, und die Mäuse brachten etwas mit sich, das der Beulenpest, dem Schwarzen Tod, der Schwarzen Pest ähnelte. Tausende und Abertausende von Menschen starben an dieser Plage. Und diejenigen, die nicht starben, bekamen Tumore. Die Menschen in Aschdod brauchten also nicht lange, um zu erkennen, dass sie diese Kiste loswerden mussten. Und so halten sie in Vers 8 eine Besprechung ab und überlegen, was zu tun wäre.
Sie beschließen, dass sie die Kiste nach Gat schicken würden; das sagt etwas über ihre Liebe zu diesen Menschen aus. Gat war übrigens die Philister-Stadt, aus der Goliath stammte. Und so schicken sie die Lade nach Gat. „Und es geschah, als sie die Lade hingebracht hatten, da kam die Hand des Herrn über die Stadt, sodass eine sehr große Bestürzung entstand; und er schlug die Leute in der Stadt, vom Kleinsten bis zum Größten, sodass an ihnen Beulen ausbrachen.
Da schickten sie die Lade Gottes nach Ekron. Als aber die Lade Gottes nach Ekron kam, schrien die von Ekron und sprachen: Sie haben die Lade Gottes zu uns hergebracht, um uns und unser Volk zu töten!“ Und so halten sie eine weitere Versammlung ab und beschließen, die Lade wieder zurück an ihren Ort zu schicken, „damit sie uns und unser Volk nicht tötet! Denn es war eine tödliche Bestürzung in der ganzen Stadt, und die Hand Gottes lag sehr schwer auf ihr.
Und die Leute, die nicht starben, wurden mit Beulen geschlagen, und das Geschrei der Stadt stieg zum Himmel empor.“ Überall herrschen Tod, Seuchen, Krankheiten und Tumore, weil Gott nicht in den Tempel der Götzen gebracht werden will.
Das griechische und römische Pantheon hatte viele Gottheiten. In einer polytheistischen Religion war es gang und gäbe, einfach neue Götzenbilder hinzuzufügen. Aber für Gott ist das ein Gräuel, darum ist das im Christentum nicht möglich. Ein weiterer Text aus dem Alten Testament ist Hesekiel 8. Dieser Text ist sehr wichtig, weil er zeigt, wie Gott darüber denkt, wenn der Tempel Gottes mit Götzenbildern verwechselt wird.
In Hesekiel 8,3 heißt es: „Und er streckte etwas wie eine Hand aus und ergriff mich bei dem Haar meines Hauptes, und der Geist hob mich empor zwischen Himmel und Erde und brachte mich in Gesichten Gottes nach Jerusalem.“ Gott hebt Hesekiel von der Erde empor und schenkt ihm eine Vision. Er „brachte mich in Gesichten Gottes nach Jerusalem, an den Eingang des inneren Tores, das nach Norden schaut, wo ein Götzenbild der Eifersucht, das die Eifersucht Gottes erregt, seinen Standort hatte.“
Gott zeigt ihm in dieser Vision, dass ein Götzenbild in den Innenhof des Tempels gestellt wurde. Und in Vers 4 heißt es: „Und siehe, dort war die Herrlichkeit des Gottes Israels“. Und direkt neben der Herrlichkeit Gottes steht ein Götzenbild. In Vers 5 heißt es weiter: „Und er sprach zu mir: Menschensohn, hebe doch deine Augen auf nach Norden! Und ich hob meine Augen auf nach Norden, und siehe, da war nördlich vom Altartor dieses Götzenbild der Eifersucht, beim Eingang. Da sprach er zu mir: Menschensohn, siehst du, was diese tun? Die großen Gräuel, welche das Haus Israel hier begeht, sodass ich mich von meinem Heiligtum entfernen muss? Aber du wirst noch größere Gräuel sehen!
Und er führte mich zum Eingang des Vorhofs; und ich schaute, und siehe, da war ein Loch in der Wand. Da sprach er zu mir: Menschensohn, durchbrich doch die Wand! Als ich nun die Wand durchbrach, siehe, da war eine Tür. Und er sprach zu mir: Geh hinein und sieh die schlimmen Gräuel, die sie hier verüben! Da ging ich hinein und schaute, und siehe, da waren allerlei Bildnisse von Gewürm und gräulichem Getier, auch allerlei Götzen des Hauses Israel ringsum an die Wand gezeichnet.
Und vor ihnen standen 70 Männer von den Ältesten des Hauses Israel, und mitten unter ihnen stand Jaasanja, der Sohn Schaphans; und jeder von ihnen hatte eine Räucherpfanne in seiner Hand, und der Duft der Weihrauchwolke stieg auf.“ Hier fungieren einige Nicht-Leviten als Priester. Das waren falsche Priester einer falschen Religion von falschen Götzen, die überall im Tempel geschnitzt worden waren.
Vers 12: „Da sprach er zu mir: Menschensohn, hast du gesehen, was die Ältesten des Hauses Israel im Finstern tun, jeder in seinen Bilderkammern? Denn sie sagen: Der Herr sieht uns nicht, der Herr hat dieses Land verlassen! Danach sprach er zu mir: Du wirst noch mehr große Gräuel sehen, die sie begehen! Und er führte mich zu dem Eingang des Tores am Haus des Herrn, das gegen Norden liegt; und siehe, dort saßen Frauen, die den Tammuz beweinten.“ Das ist Baalsanbetung.
Und Gott spricht: „Du wirst noch mehr und größere Gräuel sehen als diese!“ In Vers 16 zeigt er ihm zwischen der Halle und dem Altar „etwa 25 Männer; die kehrten dem Tempel des Herrn den Rücken, ihr Angesicht aber nach Osten; und sie warfen sich nach Osten anbetend vor der Sonne nieder.“ Hier begehen sie einen Gräuel, indem sie eine alte Form der ägyptischen Anbetung ausüben.
In Vers 18 spricht Gott: „So will denn auch ich in meinem grimmigen Zorn handeln“. Und das tut er auch, indem er alle vernichtet und den Tempel zerstört. Der Punkt ist, dass es keine Vereinbarkeit gibt zwischen dem Tempel Gottes und Götzen. Es ist unmöglich, beides miteinander zu vereinbaren. Es ist irrational und gotteslästerlich. Auch nur der Versuch ist schon blasphemisch.
Hör gut zu. Heiden haben nichts dagegen, sich mit Christen zu religiösen Aktivitäten zusammenzuschließen. Das lieben sie sogar. Aber wir dürfen das nicht zulassen. Wir dürfen uns nicht mit Ungläubigen zum Gottesdienst oder zu irgendeiner Unternehmung, die Gott betrifft, zusammenschließen. Wir dürfen sie auch nicht einladen, sich unseren Unternehmungen anzuschließen. Das würde Gott lästern. Denn was hat der Tempel Gottes mit Götzen zu tun? Man kann nicht Götzen in den Tempel Gottes bringen oder den Tempel Gottes in einen Götzentempel stellen. Der Grund dafür ist, dass wir der Tempel Gottes sind. Paulus spricht uns als Individuen an:
„Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört, sondern teuer erkauft seid?“ Christus lebt in dir. Das gilt für jeden Einzelnen. Wir sind jeder für sich ein geistliches Haus, in dem der Geist Christi, des lebendigen Gottes, wohnt. Er lebt in einem Tempel, der nicht mit Händen gemacht ist. Er lebt in seiner neuen Schöpfung, unserer neuen Natur.
Wir sind sein Tempel. Und genauso wie das für jeden Einzelnen gilt, gilt es auch für die Gemeinde. Die Gemeinde ist ein geistliches Haus, eine geistliche Wohnung, in der der Geist Gottes wohnt. Das geht aus 1. Korinther 3,16-17 sowie aus Epheser 2,22 hervor. Wir sind also der Tempel Gottes.
Dies bestätigt Paulus dann ab Vers 16 durch ein Mosaik von Texten des Alten Testaments. „Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat; ›Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein‹.“ Das ist eine Zusammenstellung von Aussagen aus 3. Mose 26,11-12, Jeremia 24,7 und Hesekiel 27 und 37. Er fasst einfach die Lehre des Alten Testaments zusammen und sagt, dass Gott sagt, dass er in seinem Volk wohnen und unter ihnen wandeln und ihr Gott sein würde, und sie würden ihm gehören. Wir sind der Tempel des lebendigen Gottes.
Ich liebe die Tatsache, dass er als der lebendige Gott bezeichnet wird, im Gegensatz zu den toten Götzen. Das ist ein häufiger Ausdruck bei Paulus. Er verwendet ihn in Römer, 2. Korinther, 1. Thessalonicher und 1. Timotheus. Jede Verbindung mit Ungläubigen bedeutet, Götzen in den Tempel Gottes zu stellen oder den Tempel Gottes in einen Götzentempel zu stellen. Es ist so offensichtlich gotteslästerlich. Das bekräftigt Paulus mit dem kleinen Satz: „Wie Gott gesagt hat.“ Wenn du das also tust, greifst du offen und unverhohlen an, was Gott gesagt hat.
Dieses Mosaik aus Passagen des Alten Testaments fasst eine große Wahrheit zusammen. Und diese große Wahrheit ist, dass wir der Tempel Gottes sind. Wir sind das Volk seines Bundes. Wir sind sein kostbarer Besitz. Wir sind seine Wohnstätte, und wir können und dürfen uns nicht mit Götzen verbinden. Wir müssen verstehen, dass jedes ungleiche Joch zum Zweck, Gott zu dienen, falsch ist, irrational und gotteslästerlich. Das ist grundlegend für unsere christliche Erfahrung. Die folgenden drei Punkte sind nächstes Mal dran.
Vater, wir danken dir, dass dein Wort diesbezüglich so klar ist. Und wir wissen, dass du uns helfen wirst, diese Dinge anzuwenden. Du wirst uns auf unserem Lebensweg die Einsicht geben, sie dort anzuwenden, wo es notwendig ist. Aber, oh Gott, wir trauern um die vielen Male, wo dieses Prinzip verletzt wird und Gläubige Dinge tun, die undenkbar und irrational und sogar gotteslästerlich sind. Vergib uns, wenn wir solche Kompromisse eingehen.
Möge die Gemeinde sich immer rein halten und sich nur an der Anbetung beteiligen, die deinen Namen wirklich ehrt und verherrlicht. Und möge sie sich von allen Ungläubigen trennen, egal was diese über ihre geistlichen Bemühungen, ihre Anbetung, ihre Lehre oder ihren Dienst behaupten. Bewahre uns rein, damit wir mit ganzer Kraft dich ehren können, den einen wahren und lebendigen Gott und deinen Sohn, den Herrn Jesus Christus. Denn wir beten in seinem Namen. Amen.
ENDE
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