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In unserer letzten Predigt haben wir gesehen, dass es die Person des Teufels wirklich gibt. Und dann schauten wir uns an, wer er ist. Wir haben festgestellt, dass Vernunft, Offenbarung und Erfahrung alle zusammen die Existenz dieses Wesens untermauern. Die Bibel teilt uns sehr deutlich mit, dass er ein gefallener Engel ist. Nicht nur ein gefallener Engel, sondern vermutlich der höchste Engel in Gottes Schöpfung. Er war der Cherubim, der beschützt, der Höchste der Cherubim, die vielleicht wiederum die Höchsten der Engelscharen waren. Er ist ein geistliches Wesen. Obwohl er ein Geist ist, ist er nicht allgegenwärtig. Aber er bewegt sich schnell, und sein Werk wird nicht nur von ihm selbst, sondern auch von den Heerscharen von Engeln ausgeführt, die mit ihm in seiner Rebellion gefallen sind. Wir haben also die erste Frage, ob es ihn gibt, mit Ja beantwortet. Und die zweite Frage, wer er ist, beantworteten wir damit, dass er ein geistliches Wesen ist, ein gefallener Engel, der sehr mächtig ist. Er herrscht über eine Schar von Dämonen, die wie er gefallen sind, gefallene Engel, die sich gegen die Absichten Gottes stellen. Und wir sagten, dass die Front des Kampfes direkt vor Gottes Thron ist, wie es im Buch Hiob beschrieben wird. Sie ist laut dem Buch Daniel im Himmel, und sie ist auf der Erde, wie es die Bibel ebenfalls wiederholt beschreibt. Wir wissen, dass der Kampf stattfindet.

Heute Abend wollen wir uns nun mit der dritten Frage beschäftigen: Gibt es ihn, wer ist er, und drittens, wie ist er? Dazu wollen wir den Charakter des Satans etwas genauer und deutlicher bestimmen. Der Grund dafür ist, dass unser klares Verständnis dessen, was in der Welt vor sich geht, in gewissem Sinne davon abhängt, dass wir wissen, was der Gegner tut. Deshalb sagte Paulus in seinem Brief an die Korinther: „Ich will nicht, dass ihr in Unkenntnis über seine Machenschaften seid.“ Je besser wir in der Lage sind, mit seinen Aktivitäten zu rechnen, desto besser können wir uns dagegen zur Wehr setzen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie er ist.

Nun, lasst mich zunächst einmal folgendes sagen: Es gibt über das, was er nicht ist, einige Dinge zu, sagen. Halte deine Bibel bereit, wir werden uns heute Abend mehrere Stellen ansehen. Und bitte beachte, dass Satan nicht wie Gott ist. Er ist nicht wie Gott. Damit habe ich verschiedene Gedanken im Sinn. Du wirst sie verstehen im Zusammenhang mit dem, was wir in unserer Serie am Sonntagmorgen über Gott gesagt haben. Erstens: Satan ist nichtselbstexistent. Er wurde erschaffen. Er ist ein Geschöpf. Und damit ist er Gott haushoch unterlegen. Zweitens: Er ist nicht souverän. Satan herrscht über einen Bereich von Dämonen. Aber Gott setzte seinem Herrschaftsbereich Grenzen, über die Satan nicht hinausgehen kann.

In der Tat hat Satan die Herrschaft Gottes nie abgeschüttelt. Dir ist hoffentlich bewusst, dass die Rebellion völlig gescheitert ist. Und wenn du dir Satan richtig anschauen möchtest, wirst du ihn zwangsläufig in seinem Exil betrachten. Denn er wurde auf die Erde und in den Bereich um sie herum verbannt. Er hat die Herrschaft Gottes nie abgeschüttelt; er rebelliert nur gegen sie. Er liegt in Ketten, an denen er sich wundscheuert. Die Ketten reichen nur so weit, wie Gott ihn gehen lässt, nur bis zu einem gewissen Punkt und nicht weiter. Er agiert vollständig innerhalb des Rahmens der göttlichen Erlaubnis. Der Apostel Paulus gibt uns einen Hinweis darauf, dass Gott sogar den Satan zu seinen eigenen Zwecken benutzt. Im 2. Korintherbrief, Kapitel 12, Vers 7, sagt Paulus, dass der Dorn im Fleisch, der ihm gegeben wurde, um ihn zu schlagen, um ihm seine eigene Schwäche bewusst zu machen, „ein Engel Satans war, dass er mich mit Fäusten schlage“. Und doch betet er zu Gott, dass Gott ihn entfernen möge, und Gott tut es nicht. Gott erlaubte Satan tatsächlich, etwas zu tun, das Gott zur Ehre dienen würde. Satan rebelliert, aber selbst seine Rebellion scheitert, weil Gott ihn für seine eigenen Zwecke einsetzt.

Satan ist also nicht wie Gott. Er ist nicht selbstexistent und nicht souverän. Drittens ist er nicht omnipotent, d. h. allmächtig. Er ist definitiv nicht allmächtig. Mächtig, ja, aber nicht allmächtig. In 1. Johannes 4,4 heißt es: „der, welcher in euch ist, ist größer als der, welcher in der Welt ist“. Und wer ist in dir? Es ist Gott in der Gestalt seines Geistes. Satan ist weit geringer als Gott. Außerdem ist Satan nicht allwissend. Er weiß nicht alles. Es gibt Christen, die vermutlich seit Jahren darüber diskutieren, ob Satan ihre Gedanken lesen kann. Soweit ich die Bibel verstanden habe, gibt es überhaupt keine Aussage darüber. Und der Grund, warum ich glaube, dass Satan nicht alles weiß, ist, dass Satan ein Engel ist, und die Engel wissen nicht alles. Das wird in 1. Petrus 1,11 und 12 veranschaulicht. Dort sahen wir heute Morgen, dass die Engel begehren, den ganzen Bereich der Erlösung zu erforschen. Es gibt also ein paar Dinge, die Engel nicht verstehen.

Wir sprachen heute Morgen über Barmherzigkeit, Gnade und Vergebung. Dinge, die ein Engel nicht selbst erfahren und deshalb nicht verstehen kann. Es gibt Dinge, die sie nicht verstehen. Und wenn selbst heilige Engel nicht alles verstehen, gibt es keinen Grund zu glauben, dass ein verdorbener Engel das könnte. In der Heiligen Schrift gibt es keinen Hinweis darauf, dass Satan unsere Gedanken lesen könnte. Er ist ziemlich gut darin, unser Verhalten vorherzusagen, weil er viel Zeit hatte, sich mit der menschlichen Natur zu befassen.

Außerdem kann er anhand unseres Verhaltens und unserer Handlungen ziemlich genau erkennen, was im Inneren vor sich geht. Aber er ist nicht allwissend. Ein gutes Beispiel dafür, dass Satan nicht alles weiß, ist die Verwirrung in seinem eigenen Reich. Ist dir jemals aufgefallen, dass Satan sich immer wieder selbst im Weg steht? Er macht wirklich dumme Sachen. Wenn Satan zum Beispiel alles wüsste, dann hätte er Christus nie ans Kreuz gebracht. Zu Beginn von Christi Wirken scheint es sogar, als ob er ihn davon abhalten wollte, ans Kreuz zu gehen. Erinnerst du dich an seine Versuchung, wo er ihm alles geben wollte? Und später versuchte er durch den Vorfall mit Petrus zu sagen: „Christus, tu es nicht auf diese Weise“. Aber als er erkannte, dass er Christus nicht aufhalten konnte, zwang er den Ausgang herbei. Wenn er alles gewusst hätte, dann hätte er erkannt, dass das der Todesstoß für seinen eigenen Kopf war. Er ist nicht allwissend.

Wenn man Apostelgeschichte, Kapitel 19 liest, herrscht dort eine schreckliche Verwirrung. Verwirrung zwischen den von Dämonen besessenen Menschen, die prophezeien und etwas voraussagen, und den Menschen, die versuchen, die Dämonen auszutreiben, aber ebenfalls von Dämonen besessen waren. Satan ist sehr verwirrt. Wenn du die Bibel sorgfältig studiert und den Charakter Satans untersucht hast, dann weißt du, dass er furchtbar widersprüchlich ist. Das liegt daran, dass die Verdorbenheit auch den Intellekt betrifft. Die Engel haben also Verstand, aber die gefallenen Engel haben einen verdorbenen Verstand. Sie funktionieren nicht besonders gut. Satan ist also nicht nur nicht allmächtig, nicht allwissend, er ist auch nicht allgegenwärtig. Wie ich schon letzte Woche sagte, ist er zwar schnell, aber nicht allgegenwärtig. Das ist kein Engel. Daniel 9 und Daniel 10 zeigen dies deutlich. Deshalb haben Engel Begrenzungen, und zwar vor allem die gefallenen Engel.

Wie ist er? Nun, heute Abend wollen wir uns ansehen, wie er ist. Dazu schauen wir uns die Namen und Titel und Begriffe an, die verwendet werden, um ihn zu beschreiben. Denn diese Beschreibungen geben uns Aufschluss darüber, wie er ist. Schauen wir uns zunächst seine Namen und Titel an, denn sie beschreiben uns den Charakter Satans. Nummer eins: Er wird Satan genannt. Ich will jetzt nicht alle Bibelstellen aufzählen, in denen er Satan genannt wird, das würde zu lange dauern. Er wird 52 Mal als Satan bezeichnet. Zum Beispiel in Sacharja 3,1, Offenbarung 12,9. Das Wort stammt aus dem Hebräischen und bedeutet „Widersacher“ oder „Gegner“. Von dem Namen Satan lernen wir also, dass er ein Widersacher ist. Und wessen Widersacher ist er in erster Linie? Gottes Widersacher. Außerdem ist er der Widersacher von Gottes heiligen Engeln, wie Offenbarung 12 es beweist. Dort kämpft er gegen Michael und die heiligen Engel. Er ist auch der Widersacher von Gottes Volk, von den Menschen, die sich mit dem Herrn Jesus Christus identifiziert haben. Satan ist ein Widersacher. Dieser Name Satans umschreibt seinen Charakter.

Zweitens wird er in der Bibel nicht nur als Satan bezeichnet, sondern auch als Teufel. Dieser Begriff wird etwa 35-mal für ihn verwendet: diabolos. Es bedeutet: einer, der verleumdet oder einer, der stolpert. Und wenn wir das kombinieren, will er Menschen durch böswillige Verleumdung verletzen. Er verleumdet Gott. Er verleumdet Christus. Er verleumdet den Heiligen Geist. Er verleumdet die Gemeinde. Er verleumdet die Bibel. Er verleumdet die wahre Lehre. Er verleumdet den Charakter der Christen. Er verleumdet ständig. Er diffamiert alles, was sich auch nur auf Gott bezieht. Das ist sein Charakter. Er ist nicht nur ein Widersacher, sondern auch ein Verleumder. Und deshalb ist es für einen Christen manchmal sehr schwer, einen guten Ruf in der Welt zu haben. Denn die Welt liegt im Schoß des Bösen, wie es in 1. Johannes 5,19 heißt. Der Teufel ist damit beschäftigt, alles, was mit dem Christentum zu tun hat, zu verleumden.

Drittens wird er in Offenbarung 12,9 die alte Schlange genannt. Auch in 1. Mose, Kapitel 3, sehen wir ihn als Schlange. Im 2. Korintherbrief findet sich in Kapitel 11 eine interessante Bemerkung. In Vers 3 heißt es: „Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure Gesinnung verdorben und abgewandt werden von der Einfalt gegenüber Christus.“ Das Merkmal, das offensichtlich mit der Bezeichnung „Schlange“ verbunden ist, ist List und Schlauheit - eine Schlange ist hinterhältig, gerissen, täuschend - und das ist der Charakter Satans. In seinem Brief an die Epheser sagte der Apostel Paulus, dass die Unmündigen „hin und her geworfen und umhergetrieben“ werden „von jedem Wind der Lehre“. Und er verwendet den Begriff der Tücke und der listigen Verschlagenheit derer, die auf der Lauer liegen, um uns zu verführen. Satan wird als listiger, raffinierter Verführer bezeichnet.

Viertens wird er in Offenbarung 12, Verse 3, 7 und 9 mit einem anderen Begriff bezeichnet. Im gesamten Abschnitt werden ihm viele seiner Namen gegeben. Und hier wird er auch als „der große Drache“ bezeichnet. In Offenbarung 12,3 heißt es: „siehe, ein großer, feuerroter Drache, der hatte sieben Köpfe und zehn Hörner und auf seinen Köpfen sieben Kronen“. Weiter unten in Vers 7 wird er wieder „der Drache“ genannt, und in Vers 9 der große Drache - der große rote Drache. Worauf soll das hindeuten? Nun, es soll auf die Macht und die Zerstörungskraft dieser Bestie hinweisen. Er ist eine furchterregende, zerstörerische Bestie und nur darauf aus, zu zerstören. Und genau so wird er in Offenbarung 12 dargestellt, als General der Heerscharen der Hölle. Er wird dort — als Anführer der Dämonenarmee — in seiner großartigen, überwältigenden, furchteinflößenden Gestalt beschrieben: als großer Drache.

Außerdem wird Satan mit einem anderen Tiernamen bezeichnet. In 1. Petrus 5,8 wird er der brüllende Löwe genannt. Ich weiß nicht viel über Löwen. Aber ich habe mich ein wenig hineingelesen, um mehr über sie zu erfahren, weil ich wissen möchte, wie Satan funktioniert. Weißt du, wann Löwen brüllen? Löwen brüllen, wenn sie ihre Beute haben. Ist das nicht interessant? Löwen brüllen nicht, wenn sie ihre Beute jagen, denn dann weiß ihre Beute, dass sie kommen. Löwen schleichen sich an. Sie sind heimtückisch und hinterhältig. Und wenn ein Löwe seine Beute erwischt hat und sich des Sieges sicher ist, dann brüllt er, bevor er sie verschlingt. Wenn man Satan brüllen hört, dann steckt man schon tief drin. Und so bedeutet die Vorstellung eines brüllenden Löwen, der sucht, wen er verschlingen kann, dass Satan danach trachtet, Menschen zu fangen und sie durch Sünde in den Abgrund zu reißen. Er versucht sie sich einzuverleiben.

Nun kommen wir zu abstrakten Namen. Satan wird er in Johannes 17,15 ho ponēros genannt. Im Griechischen bedeutet das „der Böse“ - genau das charakterisiert ihn. In 1. Johannes 5,18 heißt es: „Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt; sondern wer aus Gott geboren ist, der bewahrt sich selbst, und der Böse“ - der ponēros – „tastet ihn nicht an“. Das meint nicht antasten im Sinne von berühren, sondern dass er ihn nicht festhalten kann. Wenn Gott ein Leben in seiner Hand hat, kann Satan dieses Leben nicht festhalten. Aber er wird dort „der Böse“ genannt.

Das Wort ponēros bezieht sich meines Erachtens nach am ehesten auf ein innewohnendes, inneres Übel. Er ist das personifizierte Böse. Er ist das Böse wie es schlimmer nicht geht. Und wie alle bösen Menschen und alle bösen Dämonen geben sie sich nie mit ihrem eigenen Bösen zufrieden, sondern sind bestrebt, alle anderen ebenfalls zu verderben. Es ist wie in Römer 1, wo die Menschen Freude am Bösen haben, nicht nur an ihrem eigenen, sondern auch an dem der anderen. Als Nächstes wird er auch der Versucher genannt. In Matthäus, Kapitel 4, führte der Heilige Geist Jesus in die Wüste. Nachdem er 40 Tage lang gefastet hatte, hungerte ihn, und der Satan kam zu ihm. Dort heißt es „der Versucher trat zu ihm“. Und das bedeutet, dass er die Menschen zum Bösen verführt. Darüber werden wir im weiteren Verlauf unserer Predigtserie mehr erfahren.

Ein anderer Name oder Titel ist in Offenbarung 12,10 zu finden: Dort wird er der Verkläger genannt. Satan liebt es Gläubige anzuklagen. Damit ist er sehr beschäftigt. Aber unser Herr ist unser Fürsprecher. Satan mag anklagen, unser Herr wird verteidigen. Satan könnte uns anklagen, wie er es bei Hiob tat: „Hiob taugt nichts, tu dies, tu das, tu jenes, und er wird abspringen und dich verfluchen. Das ist typisch für die menschliche Natur. Sie werden dich alle verfluchen, wenn du sie wirklich schlecht behandelst.“ Satan ist der Ankläger. Und ich bin sicher, dass Satan sehr beschäftigt ist, uns vor Gott anzuklagen, damit Gott uns loslässt. Und dann würde Satan sagen: „Er ist der Errettung nicht würdig, er hat nicht erfüllt, was du verlangst; er verdient deine Gnade und deine Liebe und deine Rettung nicht“. Und dann lesen wir Römer 8, wo es heißt, dass niemand die Auserwählten Gottes anklagen kann. Jesus Christus hat uns bereits gerecht gemacht, Gott hat uns bereits als gerechtfertigt erklärt, so dass wir nichts zu befürchten haben.

In Epheser 2,2 wird Satan mit einem weiteren interessanten Titel bezeichnet. Einige sagen, dies sei gar kein Titel, sondern einfach eine Aneinanderreihung von Begriffen. Dort wird er „der Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt“ genannt. Das bedeutet, dass er der Geist ist, der in den Ungläubigen wirkt. Er beherrscht die Herzen der Unerlösten. Dies waren nur einige wenige Bezeichnungen, die etwas über den Charakter Satans aussagen. Er ist Satan, der Widersacher. Er ist der Teufel, ein Verleumder. Er ist die alte Schlange, raffiniert, listig, verführerisch. Er ist der große Drache, eine mächtige, furchterregende, zerstörerische Bestie, die nur darauf aus ist, zu vernichten. Er ist ein brüllender Löwe, der bereit ist, jeden, den er finden kann, zu verschlingen und in sein böses System einzuverleiben. Er wird als der Böse bezeichnet, der von Natur aus böse ist. Er gibt sich nicht mit seinem eigenen Bösen zufrieden, sondern er will alle anderen verderben. Er ist der Verführer, der die Menschen zum Bösen verführt. Er ist der Ankläger, der versucht, das Gericht Gottes über die Menschen zu bringen, indem er sagt, dass wir seine Gunst und Rettung nicht verdienen. Und in Epheser 2,2, wird er der Geist genannt, der in den Söhnen des Ungehorsams wirkt. Jeder Mensch, der ohne Gott in der Welt lebt, wird von diesem Wesen beherrscht.

Das sind aber nur Titel und Namen. Ich möchte dir noch ein zweites Konzept vorstellen. Eine weitere Möglichkeit, Satan zu verstehen, besteht darin, die Begriffe zu betrachten, die für seine Beschreibung verwendet werden. Das ist ähnlich wie seine Namen und Titel, aber sie beschreiben ihn mehr mit Adjektiven oder Substantiven. Ich möchte dir für den Anfang mindestens drei nennen, und wir werden sehen, wie weit wir kommen. Erstens: Satan wird ein Menschenmörder genannt, Johannes 8,44. Im Dialog mit den Pharisäern, die behaupteten, Kinder Gottes zu sein, sagte unser Herr zu ihnen: „Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun! Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.“ Er ist nicht nur ein Lügner, sondern auch ein Mörder. Das erinnert uns an den Mord Kains an Abel — unmittelbar nach dem Sündenfall. Damit begann Satan seine Karriere als Mörder.

In 1. Johannes 3,12 heißt es: „nicht wie Kain, der aus dem Bösen war und seinen Bruder erschlug.“ Warum hat er gemordet? Weil er vom Satan war, und Satan ist ein Mörder. Mord ist satanisch. Satan verführt zum Mord. In der Tat hat er immer wieder versucht, das Volk Israel auszurotten. Er hat wiederholt versucht, sie auszulöschen. In Offenbarung, Kapitel 12, lesen wir, dass Satan nicht nur versucht hat, das Volk Israel auszulöschen, sondern auch das Kind, das von Israel kam: Er versuchte den Messias zu beseitigen. Wenn man zurückblickt, wird man sich an die vielen Male erinnern, an denen Satan versuchte, den Messias zu vernichten. Ich möchte dich mit ins Alte Testament nehmen und ein Beispiel geben. 2. Könige, Kapitel 11. Da gab es eine sehr böse Frau mit dem Namen Athalja. Ahasja war gestorben, und seine Mutter, diese böse Athalja, übernahm die Macht. „Als aber Athalja, die Mutter Ahasjas, sah, dass ihr Sohn tot war, machte sie sich auf und brachte alle königlichen Nachkommen um.“

Hier war die Abgesandte des Satans dabei, die messianische Linie auszulöschen. Sie versuchte den Samen derer auszulöschen, die das Recht hatten, zu regieren, und damit den Samen des kommenden Messias. Ihr Lieben, ich möchte, dass ihr versteht, wie wichtig das ist. An diesem Punkt der Geschichte bestand die königliche Linie Davids nur noch aus einer Person. Wenn dieser einen Person etwas zustoßen würde, wäre die ganze messianische Hoffnung dahin. „Aber Joscheba, die Tochter des Königs Joram, Ahasjas Schwester, nahm Joas, den Sohn Ahasjas, und stahl ihn weg aus der Mitte der Königssöhne, die getötet wurden.“ Ich weiß nicht, wie sie das gemacht hat, aber es muss ein kleines Kunststück gewesen sein. „und sie brachte ihn samt seiner Amme in eine Schlafkammer; und sie verbarg ihn vor Athalja; und er wurde nicht getötet. Und er war sechs Jahre lang bei ihr im Haus des Herrn verborgen. Athalja aber herrschte über das Land.“ Und Gott beschützte das kleine Baby, das der Faden der messianischen Hoffnung war.

Schließlich kam der Messias. Und in Matthäus, Kapitel 2, erkannte Satan, dass dieses Kind geboren war, und versuchte erneut es zu ermorden. Matthäus 2,13: „Als sie aber weggegangen waren, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum und spricht: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter mit dir und fliehe nach Ägypten und bleibe dort, bis ich es dir sage; denn Herodes will das Kind suchen, um es umzubringen! Da stand er auf, nahm das Kind und seine Mutter bei Nacht mit sich und entfloh nach Ägypten. Und er blieb dort bis zum Tod des Herodes, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten geredet hat, der spricht: ‚Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.‘ Als sich nun Herodes von den Weisen betrogen sah, wurde er sehr zornig, sandte hin und ließ alle Knaben töten, die in Bethlehem und in seinem ganzen Gebiet waren, von zwei Jahren und darunter, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erforscht hatte. Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremia gesagt ist, der spricht: ‚Eine Stimme ist in Rama gehört worden, viel Jammern, Weinen und Klagen; Rahel beweint ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen, weil sie nicht mehr sind.‘“ Wieder versuchte Satan durch Herodes, den Messias zu vernichten. Aber Gott beschützte den Messias. Satan ist ein Mörder. Er war immer ein Mörder und wird immer ein Mörder sein.

Zweitens ist Satan in Bezug auf seinen Charakter ein Lügner, und dafür werden wir etwas mehr Zeit verwenden. Ich habe gerade Johannes 8,44 vorgelesen, wo es heißt: „Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.“ Hör zu: Man kann Satan niemals glauben. Er lügt die ganze Zeit. Es gibt Leute, die sagen: „Ich hatte eine wunderbare Erfahrung. Ich hatte Probleme in meinem Leben und bin zu einer bestimmten Person gegangen und sie hat mir diese verschiedenen Dämonen offenbart sie ausgetrieben. Und der Dämon hat dies oder jenes gesagt.“ Wenn ich so etwas höre, muss ich immer antworten: „Du kannst einem Dämon kein einziges Wort glauben.“ Ein Mann erzählte mir einmal: „Ich dachte, mein Problem sei das hier; aber ich kam in ein Treffen und jemand trieb einen Dämon aus mir aus; und wissen Sie was? Es stellte sich heraus, dass es gar nicht dieser Dämon war, sondern ein ganz anderer.“ Du kannst einem Dämon nichts glauben.

Man darf nicht alles glauben, was man hört. Satan ist ein Lügner. Es gibt keine Wahrheit in ihm. Er redet nichts als Lügen. Deshalb hinterfrage ich diese sogenannten „Befreiungsdienste“. Diese Menschen sind nicht in der Lage, mit Dämonen und Satan fertig zu werden, weil sie nicht mit der Wahrheit umgehen können. Satan ist ein Lügner, und er ist wirklich gut darin. In Offenbarung 12,9 heißt es, dass er „den ganzen Erdkreis verführt“. Er ist sehr gerissen darin. Er täuscht die ganze Welt. Satan ist ein Lügner. Glaube nicht, dass du dich mit Satan zusammensetzen und ein Gespräch führen kannst, das dir die Wahrheit aufzeigt. Er ist ein Lügner.

Der Apostel Paulus sagte in 2. Korinther 4,1: „Darum lassen wir uns nicht entmutigen, weil wir diesen Dienst haben gemäß der Barmherzigkeit, die wie empfangen haben, sondern wir lehnen die schändlichen Heimlichkeiten ab; wir gehen nicht mit Hinterlist um und fälschen auch nicht das Wort Gottes; sondern indem wir die Wahrheit offenbar machen.“ Paulus sagt damit: „Als ich vom Pharisäertum zum Christentum kam, hörte ich sofort auf zu lügen und fing an, die Wahrheit zu sagen.“ Jede falsche Religion ist auf Lügen aufgebaut. Paulus sagt: „Ich habe mit den verborgenen unehrlichen Dingen aufgehört. Ich habe aufgehört, listig umherzugehen und das Wort Gottes betrügerisch zu gebrauchen. Stattdessen habe ich damit begonnen, die Wahrheit zu offenbaren.“ Das Christentum ist die Wahrheit; alles andere ist eine Lüge.

In 1. Johannes 2,21 heißt es: „Ich habe euch nicht geschrieben, als ob ihr die Wahrheit nicht kennen würdet, sondern weil ihr sie kennt und weil keine Lüge aus der Wahrheit ist. Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.“ Und das ist typisch für Satan. Nun zu 1. Johannes 4,1: „Glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen.“ Satan ist ein Lügner. Und du bist ihm nicht gewachsen.

Lass mich hier noch etwas ausholen. Satan verfügt über einige sehr wirksame Lügen. Und ich habe den Eindruck, dass Satan heute mit Hexerei und Okkultismus und all dem Zeug die Aufmerksamkeit der Menschen vom eigentlichen Thema weggelenkt hat. Ihr Lieben, ich weiß, dass es eine Menge wirklich fantastischer und aufregender Dinge über Ouija-Bretter gibt. Und sogar Christen, die all das ablehnen, spielen gerne damit herum und lesen darüber, weil es irgendwie interessant ist. Das ist seltsam. Denn wir sind alle ganz versessen darauf, mehr über die unsichtbare Welt zu erfahren. Und ich bin mir ganz sicher, dass Satan damit bezweckt vom Wesentlichen abzulenken. Dadurch würde man seine verdeckten Aktivitäten vergessen, wo er wirklich am härtesten arbeitet, und zwar seine Lügen. Ich habe neulich eine interessante Aussage von Dave Breese gelesen, und zwar folgende: „Hexerei ist sicherlich gefährlich, aber sie täuscht nur einfältige Menschen. Das Spielen mit Ouija-Brettern oder die Beschäftigung mit Fetischen kann eine schreckliche geistliche Infektion hervorrufen. Sie werden jedoch vor allem diejenigen ansprechen, deren Intellekt begrenzt ist und die mehr fühlen als denken. Äußere Phänomene mögen interessant, ja sogar spektakulär sein, aber sie sind für vernünftige Menschen nur begrenzt attraktiv. Mit Hexerei, Orgien, Séancen und Dämonenbesessenheit hat er Tausende gefangen genommen, aber mit der Irrlehre Millionen.“ Zitatende.

Er hat Recht. Das wahre Werk Satans liegt in der Irrlehre. Wenn jemand von der Kanzel das Wort Gottes leugnet, ist der Einfluss schwerwiegender, als wenn eine Séance stattfindet. Das eine ist offensichtlich, das andere subtil. Die tödlichste Aktivität Satans liegt in der Verdrehung der Wahrheit. Damit verbringt er seine Zeit. Und ich bin mir sicher, dass er viele Christen dazu bringen möchte, zu glauben, dass er nur mit seinen Dämonen unterwegs sei, um kleine Spielchen mit den Menschen zu treiben. In 1. Timotheus 4,1 sagt der Geist „ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden“. Das sind die beiden Werke des Satans. Beachte dabei: Sein offensichtliches Werk - die Verführung der Geister - und sein verdecktes Werk - die Lehren der Dämonen - wirken auf zweierlei Weise. Da sind öffentlich verführerische Geister. Aber vor allem gibt es die Lehren der Dämonen; und sie werden folgendermaßen definiert: Als „Heuchelei von Lügenrednern“. Deshalb sind wir aufgefordert, das Wort Gottes zu studieren, um den Lügen des Satans etwas entgegensetzen zu können.

Paulus sagte zu Titus: Er solle an „der gesunden Lehre“ festhalten, so wie er gelehrt worden ist, damit er durch eine gesunde Lehre fähig würde, die Widersprechenden zu ermahnen und zu widerlegen. Natürlich bezieht sich das auf einen Ältesten, aber es gilt sicher für uns alle. Und ich glaube auch, dass Menschen dem Satan jedes Mal auf den Leim gehen, wenn sie sich auf den Kick der Erfahrung einlassen. Die meisten erfahrungsorientierten Systeme sind mit falschen Lehren belastet. Ich sehe das heute oft in der so genannten „charismatischen Bewegung“. Wo immer man sich mit Erfahrungen beschäftigt, gibt es eine Menge falscher Lehren - falsche Vorstellungen von Gott, falsche Auslegungen der Heiligen Schrift, falsche Darstellungen des Wirkens des Heiligen Geistes. Wenn du Erfahrung als Beweis für die Wahrheit brauchst, dann bist du dem Satan auf den Leim gegangen.

Satan arbeitet mit falschen Lehren. Er hat die Welt mit falschen Lehren überflutet. Das Fatale ist, dass diese falschen Lehren von vernünftigen, gebildeten und intelligenten Menschen gelehrt werden. Ich schaltete heute den Fernseher ein, um Religion Today zu sehen. Und sie hatten eine einen katholischen Priester Im Interview. Dieser sprach über den DJ des Papstes, der die Welt über den Radiosender des Vatikans wissen lassen wollte, dass Gott zeitgemäß ist; und deshalb spielte er Rockmusik. Und er war ein Priester. Dann war da noch ein protestantischer Pfarrer von der Methodistengemeinde in Los Angeles, der über ein Graffiti redete. Und dann war da noch ein Rabbi, der über ein paar andere Dinge sprechen wollte. Weißt du, es waren drei intelligente Männer - drei sehr konservativ aussehende Männer - drei sehr nette Männer - das ist sehr typisch; sehr typisch für die Täuschung des Satans.

Ein Beispiel dafür: Als ich aufwuchs, dachte ich, dass der größte Betrüger, den Satan in der Welt hatte, ein Mann namens Mahatma Gandhi war. Und weißt du, warum? Weil er so ein netter Kerl war. Jeder mochte Gandhi. Er saß einfach nur herum. Was könnte er schon anstellen, so wie er war? Stimmt's? Der wunderbarste Friedensstifter aller Zeiten. Die Tragödie aller Tragödien war, dass er Satans Mann war und als solcher eine ganze Kultur mit Lügen überschwemmte. Wenn du glaubst, dass Satans Mann ein betrunkener Penner ist, hast du dich getäuscht. Satans Mann ist ein vernünftiger, logischer, religiöser Mensch. Das ist der Mann den Satan gebraucht. Wenn du glaubst, dass Satans Mann ein Hexenmeister ist, dann liegst du falsch. Es mag ein paar davon geben. Aber Satans Mann ist jemand, der wie jeder andere Christ aussieht und christliche Begriffe benutzt, aber die Botschaft des Teufels spricht. Satan ist gut im Lügen. Das musst du wissen.

Ich möchte dir einige der besten Lügen erzählen, die er auf Lager hat, damit du sie rasch verwerfen kannst, wenn du sie hörst. Ich habe heute Abend seine Trickkiste dabei, und werde sie auf den Müll werfen. Nummer eins: Hier ist eine seiner Superlügen. Schau dir 1. Mose 3,1 an. Die erste Lüge, die ich hier sehe, ist, dass Gott ein kosmischer Spielverderber ist. Das ist seine erste Lüge. 1. Mose 3,1: „Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?“ Ach Eva, meinst du, Gott hat dich hierhergesetzt und dann gesagt, dass du nicht alles essen darfst? Was für ein Gott ist das? Warum sollte er das tun? Weißt du, was Gott ist? Er ist ein Tyrann, der sich daran erfreut, Menschen in frustrierende Situationen zu bringen. Er liebt es einfach, dir zu sagen: „Fass das nicht an.“ Er liebt es einfach, dich zu frustrieren. Gott liebt es einfach, ein mosaisches Gesetz zu erlassen, das niemand einhalten kann, und dann alle zu frustrieren und verrückt zu machen. Er ist eine Art Spielverderber. Dem kann man nicht gerecht werden. Vergiss alles; und mach, was du willst. Hast du das schon mal gehört?

Lass mich eine weitere Lüge Satans nennen. Und zwar macht er Gott zum Lügner. Ganz genau. „Da sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen; aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an.“ Hatte Gott das gesagt? Nein, das hatte Gott nicht gesagt, Eva machte es nur noch schlimmer. Eva dachte: „Nun, Gott ist wahrscheinlich ein Spielverderber; ich meine, er lässt uns das nicht einmal berühren.“ Aber das hatte Gott nicht gesagt. Es wäre sicherlich nicht sehr klug, die Früchte zu berühren, wenn man sie nicht essen wollte; denn man würde nur mit der Versuchung spielen. Da sprach die Schlange zu der Frau: „Keineswegs werdet ihr sterben!“ Übersetzt heißt das: Gott ist ein Lügner. Die Bibel sagt: „Seid gewiss, eure Sünde wird euch erwischen.“ Satan sagt: „Nein, das wird sie nicht, mach weiter und tu es - wer wird es merken?“ Die Bibel sagt: „Wenn du sündigst, wird Gott dich züchtigen.“ Satan sagt: „Lebe es aus, du stehst unter der Gnade.“ Satan nennt Gott immer einen Lügner. Deshalb ist der Schild des Glaubens der einzige Schutz, den du gegen die Machenschaften des Teufels hast. Entweder man glaubt Gott oder man glaubt Satan. Sobald du Satan glaubst, ist der Schutzschild unten und du bist erledigt. Solange man Gott glaubt und glaubt, dass er die Wahrheit sagt, wird man das Richtige tun. Satan sagt, Gott sei ein Lügner.

Gehe nun zu Hiob, Kapitel 1. Hier finden wir noch mehr seiner Lügen. Wir müssen wissen, was wir von diesem verdorbenen Wesen zu erwarten haben. Hiob 1,6: „Es geschah aber eines Tages, dass die Söhne Gottes vor den Herrn traten, und unter ihnen kam auch der Satan.“ Bei den Söhnen Gottes handelt es sich offenbar um Engel. Satan, der Widersacher, kam „unter ihnen. Da sprach der Herr zum Satan: Wo kommst du her?“ „Und der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Vom Durchstreifen der Erde und vom Umherwandeln darauf!“ „Da sprach der Herr zum Satan: Hast du meinen Knecht Hiob beachtet? Denn seinesgleichen gibt es nicht auf Erden, einen so untadeligen und rechtschaffenen Mann, der Gott fürchtet und das Böse meidet.“ Hast du ihn dir angeschaut, als du herumgestreift bist? Er ist etwas Besonderes, nicht wahr? „Der Satan aber antwortete dem Herrn und sprach: Ist Hiob umsonst gottesfürchtig?“ Weißt du, was er damit meinte? „Gläubige Menschen sind materialistisch.“ Das ist eine weitere Lüge des Satans. „Der einzige Grund, warum Hiob dir dient, ist, dass du ihm Leckereien gibst. Er ist wie ein Pawlowscher Hund: Er weiß, dass du da bist und dass du das Leckerli fallen lassen wirst, also tut er, was er tun muss, um es zu bekommen. Gläubige Menschen sind materialistisch. Denkst du, er dient dir aus Liebe? Dient er dir umsonst? Er dient dir für etwas. Er bekommt von dir, was er kriegen kann.“

Sicherlich ist das eine Lüge, die die meisten Menschen auf der Welt über uns glauben: Sie denken, wir glauben, weil es uns eine Art Befriedigung verschafft oder ein psychologisches Bedürfnis befriedigt. Sie glauben, dass wir materialistisch sind. Das ist eine andere Lüge - eine sehr beliebte noch dazu. In Vers 10 folgt eine weitere Lüge: „Hast du nicht ihn und sein Haus und alles, was er hat, ringsum eingehegt? Das Werk seiner Hände hast du gesegnet, und seine Herden breiten sich im Land aus.“ Satan sagte: „Gott, du sagst, er sei ein guter Mensch! Nun, ich denke schon - schau ihn dir an. Er ist so reich, dass es lächerlich ist. Du baust Mauern um ihn herum, nichts kann ihm etwas anhaben. Sollte er da nicht ein aufgeschlossener Mann sein? Sieh nur, was du mit ihm gemacht hast.“ „Aber“, Vers 11, „strecke doch einmal deine Hand aus und taste alles an, was er hat; lass sehen, ob er dir dann nicht ins Angesicht absagen wird.“

Was ist hier seine Lüge? Schwierigkeiten im Leben eines Gläubigen führen zum Abfall. „Na klar kommt er gut zurecht, sieh dir an, was er alles hat. Wenn er an meiner Stelle wäre, würde er sich nicht so sehr für Gott begeistern.“ Was Satan damit sagen will, ist, dass Gott ein Gönner ist; dass Gott seine Anhänger mit einem Sack voller Leckereien versorgt. Sie lieben Gott nicht wirklich, sondern nur wegen den Leckereien. Satan lügt viel. Er lügt nochmals im 2. Kapitel, Vers 1: „Es geschah aber eines Tages, dass die Söhne Gottes vor den Herrn traten, und unter ihnen kam auch der Satan, um sich vor den Herrn zu stellen. Da sprach der Herr zum Satan: Wo kommst du her?“ Wo warst du? „Und der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Vom Durchstreifen der Erde und vom Umherwandeln darauf! Da sprach der Herr zum Satan: Hast du meinen Knecht Hiob beachtet?“ Das war, nachdem Gott alles weggenommen hatte, und Hiob sagte nur: „Es ist in Ordnung, Herr.“ Er sagte: Ich bin nackt auf die Welt gekommen, nackt werde ich wieder gehen. „Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, der Name des Herrn sei gelobt!“ Hiob handelt also völlig richtig. Vers 22: „Bei alledem sündigte Hiob nicht, und verhielt sich nicht ungebührlich gegen Gott.“ Also sagt sich Satan: „Ich muss diesen Kerl noch einmal anpacken.“ Gott fragt: „Hast du meinen Knecht Hiob beachtet? Denn seinesgleichen gibt es nicht auf Erden, einen so untadeligen und rechtschaffenen Mann, der Gott fürchtet und das Böse meidet; und er hält immer noch fest an seiner Tadellosigkeit.“

Wie konnte er das tun? Du bist doch gegen ihn vorgegangen, du hast ihm alles genommen. „Der Satan aber antwortete dem Herrn und sprach: Haut für Haut! Ja, alles, was der Mensch hat, gibt er hin für sein Leben; aber strecke doch deine Hand aus und taste sein Gebein und sein Fleisch an, so wird er dir sicher ins Angesicht absagen!“ Nun, du hast seine Umstände angerührt, aber das, was im Leben wirklich zählt, ist das Leben. Wenn du sein Leben antastest, wird er wirklich in Panik geraten. „Da sprach der Herr zum Satan: Siehe, er ist in deiner Hand; nur schone sein Leben! Da ging der Satan vom Angesicht des Herrn hinweg; und er plagte Hiob mit bösen Geschwüren von der Fußsohle bis zum Scheitel, so dass Hiob eine Scherbe nahm, um sich damit zu kratzen.“ Er nahm einfach ein Stück zerbrochenes Tongeschirr, um den Schorf abzukratzen. „Da sprach seine Frau zu ihm: Verfluche Gott, Hiob.“ Dabei hatte sie nicht einmal ein Geschwür. Vers 10: „Er aber sprach zu ihr: Du redest so, wie eine törichte Frau redet! Wenn wir das Gute von Gott annehmen, sollten wir da das Böse nicht auch annehmen? Bei alledem versündigte Hiob sich nicht mit seinen Lippen.“ Ist das nicht wunderschön?

Die Lüge Satans ist, dass Christen materialistisch sind. Dass Schwierigkeiten zur Abwendung von Gott führen. Dass nur dieses Leben zählt. Dass Gläubige sich abwenden, wenn sie körperlich angegriffen werden. Weißt du, genau das Gegenteil ist der Fall. Sehr oft wendet sich ein Christ an Gott, wenn er unter schrecklichen körperlichen Stress gerät. Satan ist ein Lügner. Weitere Lügen finden wir in Matthäus, Kapitel 4. Ich las das Buch Wie ein Sturmwind von Mel Tari über eine angebliche indonesische Erweckung.

Und das Interessante war, dass er sagte, dass sie einmal ein wunderbares Treffen nach einem Gottesdienst hatten. Damals brauchten sie eine Erfrischung. Und derjenige, der sie bringen sollte, vergaß sie, und Gott erschuf auf der Stelle in der Küche Pudding für alle. Das sagte er zumindest. Gott erschuf Instant-Pudding. Ich weiß nicht, wie das in deine Theologie passt, aber in meine passt es nicht. Das ist typisch für eine Mentalität, die besagt, dass Gott Wunder tut, um das Physische zu befriedigen. Und das ist eine weitere Lüge Satans.

Schau, was in Matthäus 4,3 steht: „Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brot werden.“ Du bist hungrig, und du bist der Sohn Gottes. Er hatte schließlich sein Volk Israel in der Wüste gespeist, und das waren nur Menschen und noch dazu sündig. Du bist der Sohn Gottes. Vollbringe ein Wunder für deine körperliche Befriedigung. „Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: ‚Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.‘“ Eine der großen Lügen Satans ist, dass Gott Wunder für das Physische tut. Heute gibt es Menschen, die nur noch Wunder wollen. Sie denken, Gott sei eine Art kosmischer Flaschengeist, eine Art übernatürlicher Zauberer, der jede Menge Tricks vollbringt. Und sie sagen, das sei der Beweis für ihren großen Glauben. Dabei ist diese Forderung genau das Gegenteil: Es ist ein Beweis für ihren Zweifel.

In Iowa lernte ich ein sehr nettes Ehepaar kennen, das eines Tages zu dem Motelzimmer kam, in dem meine Frau und ich warteten und studierten. Sie klopften an die Tür, und sie waren sehr verzweifelt. Er kam herein und sagte: „Wir müssen mit Ihnen reden, wir müssen einfach mit Ihnen reden.“ Und ich sagte: „Na gut, kommen Sie rein.“

Wir saßen da und die Dame begann zu erzählen, dass sie neubekehrte Christen seien und sich mit Leuten eingelassen hätten, die immer nach Wundern und Wundern und noch mehr Wundern suchten. Weißt du, wer neben Gott der beste Wundertäter im ganzen Universum ist? Satan. Er tut sie ständig, zur Befriedigung des Körperlichen. Und einige Christen meinen, es wäre Gott.

Jedenfalls setzte sie sich zu mir und erzählte mir von den Wundern, die in ihrer Familie geschahen. Das Wunderbarste war, dass ihre Tochter, die sieben Jahre alt war, Offenbarungen von Gott bekam - wunderbare Offenbarungen, die Nacht für Nacht über sie ausgeschüttet wurden. Und sie schrieben sie alle auf. Das war für sie so aufregend, denn jemand hatte ihnen gesagt, dass das christliche Leben so aussehen würde. Jede Nacht ging dieses kleine siebenjährige Mädchen zu Bett, wachte mitten in der Nacht schweißgebadet auf und sah seltsame Visionen in ihrem Zimmer.

„Und wir schrieben alles auf und glauben, dass es von Gott kommt. Wir wollen, dass Sie das wissen.“ Sie fragten: „Was denken Sie darüber?“

Ich antwortete: „Lassen Sie mich Ihnen gleich zu Beginn etwas sagen. Nicht ein einziges dieser Dinge war jemals von Gott.“ Sie waren wirklich schockiert, wirklich schockiert, und antworteten: „Nun, wissen Sie, wir haben uns tatsächlich darüber gewundert. Vieles davon schien so gut zu sein, aber einiges war seltsam, und sie hatte immer schreckliche Angst.“ Unsere Tochter wurde immer ängstlicher und wollte nur noch bei uns schlafen. Ich sagte ihnen: „Nichts davon ist von Gott. Und weißt du, warum? Gott hat seine Offenbarung bereits gegeben, sie ist hier. Wenn er etwas zu sagen hätte, warum sollte er es einem siebenjährigen Mädchen in Iowa sagen?“

Nun ja, sie waren leider irgendwo zu einem Hauskreis gegangen, wo Leute ihnen sagten, dass sie all diese Wunder erwarten sollten. Satans große Lüge ist, dass Gott nicht da wäre, wenn keine Wunder geschehen. Dann fängt man an, nach diesen Dingen zu suchen. Und Satan schleicht sich einfach ein und beginnt damit, Dinge zu tun, die deinen Verstand fesseln. Das ist eine weitere Lüge des Satans. Er ist ein Lügner. Eine weitere Lüge, die er verbreitet, ist die, dass man Gott missbrauchen kann und seine Verheißungen ausnutzen kann. Schau dir Matthäus 4,5 an. Interessant ist, dass der Teufel Jesus in die heilige Stadt führt, ihn auf eine Zinne stellt und sagt: „Wenn du Gottes Sohn bist, stürze dich hinab.“ Nur zu, stürze dich einfach hinab. Das war in Nazareth schon einmal versucht worden; jedoch ohne Erfolg. Warum sollte Jesus das tun? „Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stößt.“ Satan sagt, Gott habe versprochen sich darum zu kümmern; und nun solle Jesus sich auf sein Versprechen verlassen und Gottes Verheißung ausnutzen. Gott sagte doch, dass er dies tun würde - also dräng Gott in die Ecke und bring ihn dazu, dass er es tut. Das ist eine weitere Lüge des Satans. Tu etwas Spektakuläres und Gott wird übernehmen. Das ist eine falsche Darstellung dessen, was Gott ursprünglich meinte.

Und eine weitere seiner Lügen ist die Abkürzung zu Gott. Du kannst auf deine Weise bekommen, was du willst, du musst nicht Gottes Weg nehmen. Gott wird dem Messias die Reiche der Welt geben, tu es auf meine Art. Beug dich vor mir, sagt er in den Versen 8, 9 und 10, ich werde dir alles geben, und du brauchst nicht darauf zu warten. Du musst nicht zum Kreuz gehen. Du musst nicht den ganzen Preis bezahlen. Du musst den Schmerz nicht ertragen. Ich gebe dir alles, wenn du es auf meine Art machst. Das ist eine weitere Lüge Satans; er hat viele davon. Satan ist ein Mörder und er ist ein Lügner.

Drittens: Satan ist ein Sünder. Satan ist ein Sünder. In 1. Johannes 3,8 heißt es: „Wer Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an.“ Er ist ein gewohnheitsmäßiger, fortwährender Sünder. Letzte Woche sahen wir Satans Heiligkeit und seine Schönheit, und diese Woche sehen wir seine Sündhaftigkeit. Daran kannst du erkennen, wie schwerwiegend sein Fall war. Wie Jesus sagte, „Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.“ Wer gewohnheitsmäßig Sünde tut, ist aus dem Teufel. Das ist die Quelle. Denn Satan ist die Grundlage der Sünde. Und als Christus in die Welt kam, kam er nicht nur um die Sünde zu vernichten, sondern auch, um Satan zu vernichten. Schau dir das Ende von Vers 8 an: „Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre.“ Christus ist nicht nur erschienen, um die Sünde zu beseitigen, sondern auch um Satan zu vernichten. Satan ist ein Sünder. Er versucht andere zur Sünde. Er verführt andere zum Bösen. Christus kam, um ihn zu vernichten.

Viertens: Satan ist der Unterdrücker der Gläubigen. Satan ist der Unterdrücker der Gläubigen. Wie ich vorhin in 1. Petrus 5,8 gelesen habe, „geht“ er „umher“, und die Gegenwartsform des Verbs bedeutet wörtlich, dass er ständig auf der Pirsch ist, „wie ein brüllender Löwe, und sucht, wen er verschlingen kann“. Er geht auf die Pirsch, und wenn seine Beute in Reichweite ist, brüllt er. Er unterdrückt die Gläubigen. Er spürt sie auf, versucht, sie in die Enge zu treiben und sie mit Sünde einzufangen. Fünftens: Satan ist ein Verdreher. Es ist erstaunlich, dass Satan jedes gute Ding, das Gott je geschaffen hat, verdreht. Er verdreht alles. Gott hat Früchte für uns geschaffen, um davon zu trinken. Satan verdrehte das zu Alkoholismus. Gott hat Sexualität für uns geschaffen, damit wir sie genießen können. Er verdreht sie zu etwas Schmutzigem und Ehebrecherischem. Satan hat es sich zur Aufgabe gemacht, alles zu pervertieren, was Gott gut gemacht hat. Ich konnte nicht umhin, an eine Sache zu denken, die mich auch heute noch beschäftigt. Sie führt ein wenig vom Thema weg, ist aber sehr praktisch, wenn man über den Bereich der Lebensmittel nachdenkt. Denn Satan hat es geschafft, sogar etwas Gutes wie Essen zu pervertieren.

Nun, man kann sich nicht am Essen betrinken, aber man kann ein Vielfraß sein. Satan hat es geschafft, das zu erreichen. Schau dir 1. Timotheus 4,3 an. Satan kommt mit einer Lehre der Dämonen, und ein Teil ist das Verbot zu heiraten; in Vers 3. Aber Paulus fährt fort: Eine weitere Lehre der Dämonen, ist auch, sich von den Speisen zu enthalten, „die doch Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung gebraucht werden von denen, die gläubig sind und die Wahrheit erkennen“. Was er hier tut, ist Folgendes: Satan hat die ganze Idee der Ernährung genommen und sie in bestimmten religiösen Systemen dahingehend verdreht, dass Geistlichkeit nun auf einer Ernährungsweise basiert. Geistlichkeit hängt davon ab, was man isst.

Ich glaube, dass viele Juden das Gefühl hatten, dass ihre Geistlichkeit davon abhing, was sie aßen. Als die Gemeinde im Neuen Testament gegründet wurde, hatten viele Judenchristen das Gefühl, dass ihre Geistlichkeit immer noch auf dem beruhte, was sie aßen oder nicht aßen. Das zeigte sich im Problem mit dem Götzenopfer, über das Paulus im 1. Korintherbrief, Kapitel 8, schrieb. Oder im Römerbrief, Kapitel 14 und 15, wo sie sich damit herumplagten, was sie aßen. Und Satan möchte, dass die Menschen glauben, dass ihre Geistlichkeit davon abhängt, was sie essen. Ich bin sicher, dass es einige Menschen auf dieser Welt gibt, die glauben, dass Geistlichkeit davon abhängt, Vegetarier zu sein. Und so hat Satan sogar gutes Essen pervertiert. Im nächsten Vers, 1. Timotheus 4,4, heißt es: „Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Danksagung empfangen wird.“

Manche Menschen gehen in die entgegengesetzte Richtung. Anstatt Enthaltsamkeit als Zeichen von Geistlichkeit zu verstehen, sagen sie, dass es für sie nichts Verbotenes gibt. Und Satan drängt sie noch weiter, bis zur Völlerei. Im 1. Petrusbrief, Kapitel 4, Vers 3, heißt es: „Denn es ist für uns genug, dass wir die vergangene Zeit unseres Lebens nach dem Willen der Heiden zugebracht haben, indem wir uns gehen ließen in Ausschweifungen, Begierden, Trunksucht, Belustigungen, Trinkgelagen“ - Ausschweifungen und Trinkgelage beziehen sich auf ausgeprägte Gastmähler, und Völlerei ist in beiden Begriffen enthalten. Gott ist der Genuss, jedoch in Maßen, sehr wichtig. In Sprüche 23,1 steht: „Wenn du mit einem Herrscher zu Tisch sitzt, so bedenke gut, wen du vor dir hast!“ Und dann: „Setze ein Messer an deine Kehle, wenn du gierig bist!“ Das ist sogar ein guter Rat für deine Diät. Wir lachen über so etwas, aber es ist ein sehr reales Problem in unserer Gesellschaft, in der die meiste Arbeit im Sitzen verrichtet wird, anstatt Energie für körperliche Arbeit aufzuwenden.

In Vers 20 heißt es: „Geselle dich nicht zu den Weinsäufern und zu denen, die sich übermäßigem Fleischgenuss ergeben, denn Säufer und Schlemmer verarmen, und Schläfrigkeit kleidet in Lumpen.“ Dasselbe Prinzip: Man trinkt zu viel, man isst zu viel, man wird faul. Und dann arbeitet man nicht, man verdient kein Geld, dann hat man nichts zum Einkaufen, und kleidet sich in Lumpen. Völlerei ist eine ernste Sache. Das soll dir nur zeigen, wie Gott uns etwas so Wunderbares wie Nahrung gegeben hat, um unseren Körper mit Energie zu versorgen, und wir haben es zu einem Zeichen von Geistlichkeit pervertiert, was man isst oder nicht isst. Und andere Menschen haben die Freiheit verdreht, die Gott ihnen in Bezug auf Nahrung gegeben hat, um gefräßig zu werden. Und statt zu essen, um zu leben, leben sie, um zu essen. Satan hat absolut alles, was es gibt, völlig verdreht und pervertiert - alles. Er ist ein Verdreher.

Und zu guter Letzt ist er ein Nachahmer. Er hatte außer der Sünde nie einen eigenständigen Gedanken im Kopf. Er wurde zu einem Nachahmer. Er imitiert - weißt du, wen er imitiert? Gott. In 2. Korinther 11,13 heißt es: „Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel des Christus verkleiden. Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als Engel des Lichts. Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit.“ Da steht es: Er ist ein Nachahmer. Und wie ich bereits sagte: Wenn du denkst, dass Satans Mann ein Penner, ein Säufer, ein Krimineller oder ein Perverser ist, dann irrst du dich. Ich kann mir vorstellen, dass er sich sogar vor dieser Art von Menschen ekelt. Sie sind kein gutes Aushängeschild für ihn. Sein Meisterstück ist ein guter, aufrechter, ehrlicher, angesehener religiöser Mann, der unter dem Deckmantel der wahren Religion falsche Lehren verbreitet. Er ist ein Nachahmer. Er erscheint als ein Engel des Lichts. Er ist ein Nachahmer. Er ist ein Betrüger. Er ist ein Prediger, der sich als Bote Gottes ausgibt. Weißt du, was an dem kommenden Antichristen so teuflisch ist? Nicht, dass er Christus so unähnlich ist, sondern dass er Christus so ähnlich ist.

Gibt es den Teufel? Ja. Wer ist er? Der gefallene Luzifer. Wie ist er? All die Namen, die wir uns heute Abend angeschaut haben, beschreiben sein Wesen. Nächste Woche werden wir sehen, wie er in seinen eigenen Kindern und in den Kindern Gottes wirkt. Lasst uns beten.

Unser Vater, wir wissen, dass es nur einen Weg gibt, den Widersacher zu überwinden; das steht ganz klar in der Heiligen Schrift. Wir denken an die kostbaren Worte aus Offenbarung 12,11, wo es heißt: „Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes ... willen“. Vater, wir wissen, dass das kostbare makellose Lamm Gottes, am Kreuz den Satan besiegt hat und ihn machtlos gemacht hat. Und dann pflanzte er in uns, die wir glauben, den Heiligen Geist und machte uns mächtig. Und darin liegt der Sieg. Wir danken dir, Vater, dass für diejenigen von uns, die den Herrn Jesus Christus kennen, Satan ein absolut besiegter Feind ist. Aber gleichzeitig, unser Herr, erkennen wir, dass für diejenigen, die den Herrn Jesus Christus abgelehnt und ihn nie als Erlöser angenommen haben, Satan der Geist ist, der in ihnen wirkt und ihr Leben und ihr Schicksal bestimmt. Und, Vater, wir glauben, dass es in einer solchen Menge wie heute Abend einige unter uns gibt, die unter der Täuschung und List des mordenden, lügenden, sündigen, perversen Satans sind. Und wir beten heute Abend, dass du, durch deinen Geist die Ketten zerbrichst und sie frei machst. Wir beten, dass sie durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus die Freiheit von der Sünde erfahren und aus dem Reich der Finsternis in das Reich deines lieben Sohnes versetzt werden. Tu dieses Werk, Vater, heute Abend, zu deinem Lob und zu deiner Ehre, in Jesu Namen. Amen.

ENDE

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